Köpfe, Klatsch, Kurioses

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  • Stadtbaumeister Heinz Fiesel überreichte die alte Glasflasche, die in der Oberschaffnei gefunden wurde, an Franz Romer. Über die Gabe freuten sich auch Johannes Lang und Gerhard Steeb (von links). 1/3
    Stadtbaumeister Heinz Fiesel überreichte die alte Glasflasche, die in der Oberschaffnei gefunden wurde, an Franz Romer. Über die Gabe freuten sich auch Johannes Lang und Gerhard Steeb (von links). Foto: 
  • Vorfahrt nur an dieser Kreuzung: Die neue Regelung an der Wendelinkapelle in Nasgenstadt. 2/3
    Vorfahrt nur an dieser Kreuzung: Die neue Regelung an der Wendelinkapelle in Nasgenstadt. Foto: 
  • Urkunden von Merkel und Kretschmann: Herbert Brandl. 3/3
    Urkunden von Merkel und Kretschmann: Herbert Brandl. Foto: 
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Flasche fürs Museum

Eine Sprudelflasche macht Karriere: Die Flasche mit dem Aufdruck "Georg Bauer z. Blumenschein Ehingen", die bei den Abbrucharbeiten in der Oberschaffnei entdeckt wurde, hat ein neues Zuhause: Stadtbaumeister Heinz Fiesel überreichte die Rarität am Donnerstag, als sich der Kultur- und Sozialausschuss im Ehinger Museum über Neuheiten informierte, an Franz Romer, den Vorsitzenden der Museumsgesellschaft. Die Flasche, die Fiesel sorgsam in einem Flaschenkarton transportiert hatte, soll nun in die Vitrine ziehen, in der das Museum seine Neuzugänge präsentiert. Das Gasthaus Blumenschein befand sich einst an der Pfisterstraße oberhalb des heutigen dm-Drogeriemarkts.

Zwei Urkunden

Als Herbert Brandl bei der Hauptversammlung des CDU-Stadtverbands Ehingen nach knapp zehn Jahren als Vorsitzender verabschiedet worden ist, hat der CDU-Kreisvorsitzende Paul Glökler im Saal des "Adler" eine Urkunde verlesen, mit der die Partei Brandl für besondere Verdienste dankt. Unterzeichnet haben diese Angela Merkel als Vorsitzende, Thomas Strobl als CDU-Landeschef und Glökler. Es sei schon seltsam, wie das Leben manchmal so spielt, antwortete ein erkennbar bewegter Brandl, der Landesbeamter ist: Wenige Tage zuvor habe er vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann eine Urkunde bekommen, und jetzt eine, die von der Bundeskanzlerin unterschrieben ist. Bekommen hat Brandl an diesem Abend auch einen Gutschein für ein Essen zu zweit im Hotel-Restaurant "Adler" - damit er, wie der neue Vorsitzende Manfred Nothacker sagte, "dieses Haus auch einmal betreten kann, ohne gleich eine CDU-Versammlung leiten zu müssen".

Bewegte Stadt

Wenn die Ehinger Narren am kommenden Martinstag (11.11.) wieder den Namenstag des "Pfanna-Mate" feiern, gibt es in der Lindenhalle nicht nur "Zumbamädels" und eine Aufführung der Kügele, sondern auch wieder die "Büttelwache" der Büttel und Krettenweiber. Joachim Schmucker, Wolfgang Hänle und Holger Baur wollen diesmal Fußball schauen und die WM in Brasilien etwas nachbereiten. Dabei kommen sie auch auf die bewegte Stadt Ehingen und gehen der Frage nach, was da in der Stadt so in Bewegung ist. Da bleibt es nicht aus, dass sie auch ein bisschen Nabelschau betreiben und darüber sinnieren, was denn aus der Narrenzunft wird, wenn in Zeiten des demographischen Wandels alle älter werden, aber keiner mehr aufhört . . . Beginn ist am kommenden Dienstag um 20 Uhr.

Schutz für Radler

Sage keiner, die Leute seien gleichgültig: Kaum war in der Kapellenstraße in Nasgenstadt auf Höhe der Wendelinkapelle ein Vorfahrtschild montiert, da ging auch schon das Mutmaßen darüber los, warum ausgerechnet an dieser Stelle als einziger in einer Tempo-30-Zone die sonst vorherrschende Rechts-vor-links-Regel aufgehoben worden ist. Ganz einfach, erklärt Ortsvorsteherin Heike Heinrich: weil hier auf dem Donau-Radweg viele Radler mit ziemlich Tempo ankommen und sich seit dem Bezug der neuen Häuser an der Schmiedgasse das Aufkommen an Autos aus der Seitenstraße erhöht hat.

Ratschlag von Knapp

Schelklingens Bürgermeister Michael Knapp bleibt sich treu: Während in den Ortschaften im Schmiechtal und auf der Alb immer mal wieder darüber geklagt wird, was im Rathaus alles liegenbleibt, schreibt Knapp - als Privatmann, wie er betont, aber mit seiner dienstlichen Mail-Adresse - an Claus Weselsky, den Chef der Gewerkschaft der Lokführer (GDL), dass er betrübt sei, dass die GDL mit der Deutschen Bahn keinen vernünftigen Kompromiss finde, er als "altgedienter Bürgermeister" aber genau dieses für wichtig halte. Knapps Anliegen: bitte nicht überziehen. Denn, so Knapp: "Die Reise zum Ende der Vernunft ist für viele Menschen manchmal nur ein kurzer Ausflug."

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