Klingendes Gebet der Jäger im Mittelpunkt

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Viel Beifall gab es nach der Hubertusmesse für die Biberacher Parforcebläser und Gertrud Majer an der Orgel.  Foto: 

Langanhaltender Beifall und herzliche Umarmungen schlossen sich am Freitag der Hubertusmesse in der Vinzenzkirche an. Zum dritten Mal hatten die Biberacher Parforcebläser unter der Leitung von Gerd Romer mit Gertrud Majer an der Orgel die Messe gestaltet. Superior Edgar Briemle hatte dem Ensemble mit einem Vergelts Gott gedankt. In einer Ansprache zu Beginn des gut besuchten Gottesdienstes war Briemle auf die Tradition der Jagd und der Hörner schon zu Zeiten der Römer und auf den Schutzpatron der Jäger, den heiligen Hubertus, eingegangen. Am 3. November sei der Gedenktag für den in Toulouse geborenen Heiligen. Im Jahr 743 seien an diesem Tag die Gebeine von Hubertus erhoben worden. 825 seien diese Reliquien nach Andagium in den Ardennen gekommen, die während der französischen Revolution verschwanden. Seit etwa 100 Jahren würden Hubertusmessen gefeiert, bei denen Jäger mit Blasinstrumenten den musikalischen Teil des Gottesdienstes gestalten. Sie seien das "das Gebet der Jäger". Briemle hieß die Waidmänner und die Schwestern, die am Wochenende ihre Exerzitien beginnen würden, herzlich willkommen. Die Geschichte des Schutzpatrons im Einklang mit den französischen Hörnern, der Orgel mit ihrer Registrierung und dem französischen Klangbild in guter Akustik seien an diesem Abend das "klingende Gebet, der Mittelpunkt der Messe".

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