Kirchenkonzert des Musikvereins Stadtkapelle Schelklingen

Bei gut gefüllter Herz-Jesu-Kirche in Schelklingen lauschten die Besucher am Sonntag Abend einer von Dirigent Volker Frank ausgewählten Klangfolge von sieben Musikstücken, die nicht nur piano gespielt wurden sondern auch klanggewaltige Passagen zum Ausdruck kamen.

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Die Blasmusiker der Stadtkapelle Schelklingen hatten am Sonntag einen Auftritt in der gut gefüllten Herz-Jesu-Kirche in Schelklingen. Die Musiker spielten unter anderem Stücke von Bach.  Foto: 

Gut gefüllt war die Herz-Jesu-Kirche am Sonntagabend beim Konzert des Musikvereins Stadtkapelle Schelklingen. Die Besucher lauschten einer von Dirigent Volker Frank ausgewählten Klangfolge von Musikstücken, in denen leise, aber auch klanggewaltige Passagen zu vernehmen waren.

Meisterwerk aus Klangfarben

Wolfgang Bierer, der Vorsitzende des Musikvereins, begrüßte die Zuhörer. Bierer freute sich über das große Interesse an der Kirchenmusik. Auch Pater Anthony Kavungal, der Pfarrer der Kirchengemeinde, und deren Sprecher Dr. Rudolf Meeßen hielten Ansprachen und dankten den Musikern für ihr Kommen. Mit „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach und einem Choral spielte die Stadtkapelle eine Reminiszenz an das Lutherjahr. Bierer lud die Gemeinde mit Unterstützung des katholischen Kirchenchors zum Mitsingen ein. Es folgte eine Ballade von James Barnes „Yorkshire Ballad“. Volker Frank stimmte die Besucher mit einer Weihnachtsgeschichte über die Armut auf ein gewaltiges Meisterwerk aus Klangfarben und Klangkraft ein: Die Stadtkapelle spielte Alfred Reeds „Russian Christmas Music“.

Stück zum Erntedank

Danach erklang das Stück „Choralia“ von Bert Appermont. Vier Miniaturen für Blasorchester über den Wind, den Sturm, den Regen und die Sonne, die in dem Stück „Cloud(iu)s“ zusammengefasst waren, folgten. Auch dem Erntedank widmeten sich die Musiker. Dazu war das Stück „Harvest Hymn“ von Percy Aldridge Grainger zu hören.

Eine ganz besondere Darbietung erlebten die Zuhörer beim Auftritt von Patricia Glöckler an der Querflöte, Bernadette Jedele an der Oboe und Tatjana Mercedes von Sybel an einer amerikanischen Konzertharfe. Als Solisten brachten sie das Lied „Ladies in Lavender“ von Nigel Hess zu Gehör. Mit dem Lied „Song of Praise“ von Jacob de Haan und dem Choral „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach endete das Konzert. Es gab natürlich am Ende auch Blumen für die Solisten.

Dirigent Volker Frank dankte allen Musiker beim anschließenden Abendessen. Das Konzert sei sehr gelungen gewesen. Frank sprach dabei vor allem ein besonderes Lob für die Leistung der Musiker aus.

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