KiM will Vorstand verjüngen

Kinder sollen an der Fasnet weiterhin einen Ball und beim Sommerfest ein Kinderfest haben. Nach 20 Jahren wollen Peter Stökler und Susanne Ratzer 2014 den Verein KiM formell in jüngere Hände geben.

|
Hauptversammlung bei KiM: 2014 wird in dem Munderkinger Verein wieder gewählt. Foto: Ingeborg Burkhardt

"KiM ist eine Marke, die es schafft, Sponsoren für den Kinderball und das Kinderfest zu aktivieren", sagte am Montag Bürgermeister Dr. Michael Lohner in der Hauptversammlung des Vereins. Schwieriger scheint es für die beiden Vorsitzenden Peter Stökler und Susanne Ratzer zu sein, junge Mütter und Väter zu finden, die in ihre Fußstapfen treten. Zweimal im Jahr sollten sie für "Kinder in Munderkingen" mit den weiter Aktiven Vorstandsmitgliedern die Organisation der beiden Veranstaltungen in die Hand nehmen. Vielleicht hätte eine neue Spitze auch Ideen, wie das seit 20 Jahren erfolgreiche Konzept ausgebaut werden könnte.

"Ich bin zu alt, um noch Kontakt zu Eltern von kleineren Kindern zu haben", untermauerte Stökler seine Ankündigung zum Rückzug. Ähnlich sei es auch bei seiner Stellvertreterin Susanne Ratzer, bei der zudem die Pflichten in der Familie zunähmen. Die Suche nach neuen Aktiven mit Aushängen in Kindergärten habe nichts gebracht, klagte Stökler. Der Trommgesellen-Zunftmeister, Ralf Lindner, signalisierte sofort, dass er an ein paar Leute denke, die er ansprechen wolle, weil die Kinderfasnet auch in Zukunft stattfinden solle. Und der Vorsitzende der Stadtkapelle, Axel von Bank, sowie der VfL-Vorsitzende Hellmut Hummel überlegten, wie Aktive zu finden sind, damit das Kinderfest weitergeführt werden kann.

Hummel, der zu den Gründungsmitgliedern der jetzt 33 KiM-Mitglieder gehört: "Es geht doch um Kinder: Man könnte Elternbeiräte der Kindergärten und der Grundschule sowie die Leiterinnen der Horte und Rektor Andreas Lachmair fragen, ob sie jemanden wüssten." Die Idee kam in der aufkommenden Debatte der kleinen Versammlungsrunde gut an. Bald war ein Infoabend im Gespräch, der in der Aula der Schillerschule noch vor der Jahreswende stattfinden soll. Die Stadt lädt ein, und der Bürgermeister ist zuversichtlich, dass sich "wie bei den Schaufensterdekorationen auch Leute finden".

Die neue Spitze müsste sich nicht sofort um Sponsoren kümmern. Für die Kinderfasnet am 3. März ist ein Polster von 635 Euro vorhanden, dass Kassenführerin Eva Haidt verwaltet. Außerdem besitzt der Verein die Wasserrutsche, einen Fuhrpark sowie Spiele, die auch bei anderen Festen eingesetzt werden können. Im Rahmen der Versammlung wurden auch die Sieger des Quiz des Kinderfestes 2013 bekanntgegeben. Bei den Fragen rund um 20 Jahre KiM hatten Samuel Butscher, Mia Haidt und Torsten Billing am Besten abgeschnitten. Sie erhielten Gutscheine für ein Pizza-Essen, für eine neue Frisur im Salon Haar-Design und zum Einkauf in den Geschäften des HGV.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Scherben erzählen vom Mittelalter

Die archäologischen Grabungen auf der Baustelle der Volksbank bringen mittelalterliche Siedlungsstrukturen zum Vorschein und lassen Rückschlüsse auf den Alltag der Bewohner zu. weiter lesen