Kantor Mehner geehrt

Das größte Gesprächsthema beim evangelischen Gemeindefest waren die Konflikte um die Anstellung von Kantor Christoph Mehner. Das Fest nahm Pfarrerin Susanne Richter zum Anlass, um Mehner zu ehren.

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"Es tut uns sehr weh, dass Konflikte ausgebrochen sind", meinte Pfarrerin Susanne Richter in den Abkündigungen zum Gottesdienst am Gemeindefest in der Wenzelsteinkirche. Man habe lange nicht darüber sprechen dürfen, aber nun sei die Sache öffentlich.

Wie berichtet, geht es um den Dienstauftrag von Kantor Christoph Mehner, der am 16. April 1992 seinen Dienst in Ehingen und Allmendingen begann. Nun wolle Allmendingen die Tätigkeit des Kantors an Ehingen zurück geben, meinte die Pfarrerin, die damit verbal die Tatsache umging, dass es sich um Konflikte mit einem Amtskollegen handelt. Sie habe lange überlegt, ob sie Christoph Mehner öffentlich ehren sollte, sagte Susanne Richter. Letztlich habe sie sich für die Öffentlichkeit entschieden. Christoph Mehner habe in den 20 Jahren seiner Tätigkeit viel aufgebaut, erklärte die Pfarrerin und führte als Beispiele die Kantorei sowie das Handglockenorchester an.

Durch Christoph Mehner kämen viele namhafte Künstler in die Gegend. Mehner sei mit der göttlichen Gabe der Musik ausgezeichnet. Da die Konflikte momentan an dem Kantor zehren würden, überreichte die Pfarrerin zu seiner Stärkung einen Geschenkkorb mit nahrhaften Produkten aus der Region.

Im Rahmen des Gemeindefestes säten die Konfirmanden Blumensamen auf ein Beet am Gemeindehaus, damit es in den kommenden Wochen um die Kirche schön blüht.

Pfarrerin Margot Lenz ermunterte die Protestanten, sich zu Speis und Trank rund um das Gemeindehaus nieder zu lassen. Für die Jugendlichen standen im Jugendraum Tischkicker sowie Tischtennisplatten bereit.

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