Jugendraum macht Fortschritte

Der Gemeinderat Oberstadion hat wegen Umstrukturierungen der Feuerwehr mehrere Satzungen geändert. Neuer Kommandant ist Jochen Steinle.

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Der Oberstadioner Gemeinderat hat am Montag den neuen Jugendraum im Martinusheim besichtigt.  Foto: 

Zu Beginn der Sitzung besichtigte der Gemeinderat den künftigen Jugendraum im Martinusheim. Dort entsteht im Dachgeschoss ein großzügiges Raumangebot für die örtliche Jugend, und alle hoffen, dass damit auch die kirchliche Jugendarbeit neuen Schwung bekommt. Neben dem Raum mit rund 50 Quadratmetern gibt es einen kleineren Versammlungsbereich sowie Nebenräume und Toiletten. Eine Küchenzeile mit Theke gehört zur Ausstattung.

"Das wird gut", konstatierte Bürgermeister Manfred Weber, und die Räte nickten zustimmend. Lob galt dem zweiten Vorsitzenden der katholischen Kirchengemeinde, Elmar Götz, der den Jugendraum zu seinem speziellen Anliegen gemacht hatte. Er organisiert, spricht mit den Handwerkern, vereinbart Termine und legt auf der Baustelle Hand an. Ihm zufolge sind die Elektroarbeiten fertig, ebenso die Sanitär- und Heizungsinstallation. Die Decke ist schallgedämmt, und anstelle der Gauben wurden sechs Dachfenster eingesetzt, so kommt Tageslicht hinein, und als weiterer positiver Effekt reduzieren sich die Kosten spürbar, die mit 176 000 Euro veranschlagt sind.

Wegen der beantragten Zuschüsse zum Projekt sollte es bis Ende des Jahres abgerechnet sein, erklärte Weber. Er hat jedoch beim Regierungspräsidium Tübingen eine Verlängerung bis Ende Februar 2014 beantragt. Weil der Jugendraum ursprünglich im Krippenmuseum vorgesehen war und nun umzieht, gibt es dort noch mehr Platz für die Krippenausstellung.

Im Rathaus ging es dann um Satzungen: Bei der Feuerwehr, die als Kommandanten Jochen Steinle gewählt hat (Bericht folgt), waren Neuerungen nötig, weil es für die Ortsteile nach dem Feuerwehrhaus-Neubau keine Orts-Abteilungen mehr, sondern nur noch eine einzige Oberstadioner Wehr mit Aktiven-, Alters- und Jugendabteilung gibt. Die Entschädigung für Feuerwehrleute wurde nach 13 Jahren von sieben auf nun acht Euro pro Stunde erhöht. Dem Kommandanten stehen zudem 200 Euro jährlich zu, dem Gerätewart 150 und dem Jugendwart 100 Euro. Die Kosten für einen Einsatz wurden leicht erhöht.

Die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit, etwa im Krippenmuseum, in der Bücherei oder bei der Kinderbetreuung im Rahmen des Ganztagesangebots der Schule wurde bei einer Enthaltung von sieben auf acht Euro pro Stunde angehoben. Die Verwaltung hatte nur 7,50 Euro vorgeschlagen. Die anderen Änderungen waren einstimmig beschlossen worden.

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