INTERVIEW · DIE JÜNGSTEN AUF DEN LISTEN: Jugend für die Jugend

Manuel Brzenczek ist Auszubildender bei Schlegel in Dürmentingen und Juha-Vorsitzender. Zudem ist er jüngster UWG-Kandidat in Munderkingen.

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Herr Brzenczek, warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

MANUEL BRZENCZEK: Die Politik allgemein aber auch die lokale Politik hat mich schon immer interessiert. Das Ehrenamt des Gemeinderates bietet mir die Möglichkeit, an dem politischen Geschehen aktiv mitzuwirken.

Gab es ein Schlüsselerlebnis, dass Sie hat politisch werden lassen?

BRZENCZEK: Ein Schlüsselerlebnis gab es eher nicht. Als Vorstand im Jugendhaus habe ich die letzten zwei Jahre des Öfteren mit der Stadt Munderkingen oder auch dem Gemeinderat zu tun gehabt. In letzter Zeit, gerade durch den Umbau im Jugendhaus natürlich besonders intensiv, wobei ich die Arbeit der Gemeinderäte ein Stück weit kennen lernte und ich mir dieses Ehrenamt für mich auch vorstellen kann.

Warum sollte man wählen gehen?

BRZENCZEK: Wählen ist nicht nur das Recht eines Bürgers, sondern auch in gewisser Weise eine "Bürgerpflicht". Mit der Wahlbeteiligung bringt sich der Bürger in das Gemeindegeschehen ein und kann somit ein Stück weit mitentscheiden.

Werden Sie Wahlkampf betreiben?

BRZENCZEK: Über den Wahlkampf der Unabhängigen Wählergemeinschaft hinaus wird es von mir persönlich keinen Wahlkampf geben.

Was sind Ihre Ziele im Gemeinderat?

BRZENCZEK: Meine Prioritäten liegen ganz klar bei den Jugendlichen. Ich bin selbst erst 22 und habe durch meine Position im Jugendhaus eigentlich immer mit Jugendlichen zu tun. In Munderkingen gibt es momentan nur einen einzigen Platz, wo sich Jugendliche ungestört treffen können, das Jugendhaus. Doch dort sind die Möglichkeiten auch begrenzt, und daher sollte das Freizeitangebot für die Jugendlichen in Munderkingen neben den Sportvereinen verbessert werden. Ganz besonders am Herzen liegt mir aber auch, dass der Bürgerplatz mehr genutzt wird. Er liegt an einem der schönsten Orte in Munderkingen und wird meiner Ansicht nach eigentlich gar nicht genutzt. Die Voraussetzungen, um diverse Events zu veranstalten, sind bestens gegeben. Das können kleinere oder auch größere Konzerte wie etwa das "Donau Open Air" oder ein Open Air Kino sein.

Was muss sich darüber hinaus ihrer Meinung nach in Munderkingen ändern?

BRZENCZEK: Die Innenstadt muss meiner Ansicht nach attraktiver gestaltet werden, um von den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch vom Handel und Gewerbe besser angenommen zu werden. Man müsste versuchen, dass sich mehr Firmen im Interkommunalen Gewerbegebiet ansiedeln, um somit langfristige und sichere Arbeitsplätze für Munderkingen zu gewinnen. Voraussetzungen, wie eine gute Verkehrsanbindung an die B311, sind bereits vorhanden.

Und wie kam es, dass Sie sich für die UWG entschieden haben?

BRZENCZEK: Ich wurde von Wolfgang Pilger, dem Vorsitzenden der UWG Munderkingen, angesprochen und habe mich dann direkt für die UWG entschieden. Da die Gemeinderatswahl aber eine personenbezogene Wahl ist, macht es meiner Ansicht nach keinen Unterschied, auf welcher Liste man steht. Wichtig sind die eigenen Ziele, welche man im Gemeinderat einbringen und erreichen will.

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