Hausen am Bussen plant ein Begegnungszentrum

Sofern die Zuschüsse wie erhofft fließen - und nur dann -, soll in Hausen am Bussen ein Begegnungszentrum für Jung und Alt entstehen. Der Gemeinderat hat dem Bau einer neuen Umspannstation zugestimmt.

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Sie soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden, die ehemalige Molke in Hausen am Bussen. Dazu soll das Gebäude um- und ausgebaut werden, wie Bürgermeister Hans Rieger am Montag dem Gemeinderat berichtete. Dies diene auch dem Ziel, die Ortsmitte zu beleben, dazu hatte die Gemeinde ein Gemeindeentwicklungskonzept erstellen lassen, an dessen Umsetzung man ständig arbeite.

Das Gebäude soll einen barrierefreien Zugang erhalten, ferner soll ein Gast- und Verkaufsraum entstehen und der Vorplatz soll neu gestaltet werden. Die geschätzten Kosten von 127.000 Euro könne die Gemeinde aber nicht alleine schultern, sagte der Bürgermeister. Daher erwartet sie Zuschüsse, einmal aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und zum anderem aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Gemeinden. Ohne eine "hohe Investitionshilfe" sei die Sache nicht zu finanzieren, sagte Rieger. Ein entsprechender Antrag sei gestellt worden. Erst, wenn die beantragten Zuschüsse bewilligt seien, könne das Vorhaben umgesetzt werden. Sobald dies abzusehen sei, solle das Reutlinger Ingenieurbüro Künster mit der Planung beauftragt werden.

Mehrheitlich hat der Gemeinderat den Plänen der Netze-BW zur Erneuerung der Umspannstation in Hausen zugestimmt. Wie bereits kurz berichtet, plant das Unternehmen eine neue Station beim Gebäude Zehntscheuerstraße 18, sie soll das alte Transformatorenhaus ersetzen, das abgebaut werden soll. Ziel soll es sein, die Freileitung nach Unterwachingen abzubauen, aber auch die Stromversorgung im Hausener Ortsnetz zu verbessern.

Bereits mit der Verlegung von Leerrohren für die DSL-Leitung sei daran gedacht worden, Freileitungen zugunsten einer Kabelverlegung abzubauen. Der Vorsitzende stellte nun dem Gremium die fertigen Projektpläne vor. Die Netze-BW nehme für das Vorhaben viel Geld in die Hand, sagte der Bürgermeister, um im Ortsgebiet eine bessere Versorgung zu bekommen. Noch in diesem Jahr wolle das Unternehmen die geplante Baumaßnahme umsetzen.

Rieger gab im Gremium auch einige Umlagen bekannt, die die Gemeinde zu entrichten hat. So sind für die Verwaltungs- und Betriebskostenumlage 2014 an den Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Munderkingen nach dem Rechnungsergebnis von Hausen gut 1200 Euro zu übernehmen. Im Gegenzug erhält die Gemeinde einen Anteil aus dem Realsteueraufkommen des Gewerbegebiets in Höhe von knapp 1600 Euro; die Summe setzt sich aus der Grundsteuer B und der Gewerbesteuer zusammen. Demzufolge erwirtschafte das Interkommunale Gewerbegebiet für die Verbandsgemeinden eine "positive Null", was Rieger als sehr erfreulich wertete.

Als vorläufigen Anteil an der Musikschule Raum Munderkingen für das Jahr 2015 kommen auf den Ort 2185 Euro zu, dies bei durchschnittlich etwa zehn Belegungen. Als vierte Rate der Betriebskostenumlage 2014 an den Abwasserverband Raum Munderkingen hat Hausen 1800 Euro zu zahlen - 25 Prozent von 7512 Euro. Der Gemeinderat nahm davon Kenntnis, ebenso wie von der vierten Rate 2014 an die Bussenwasserversorgungsgruppe, sie beträgt 2889 Euro. Nach dem Haushaltsplan 2014 betrage sie fürs ganze Jahr knapp 11.000 Euro.

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