Süßes und Horrorclowns: Was an Halloween erlaubt ist und was nicht

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Wenn am Montagabend gruselig verkleidete Menschen vor der Tür  – nicht in Panik ausbrechen. Meist stecken unter den Räuberkostümen Kinder, die sich mit ein paar Süßigkeiten zufrieden geben. An Halloween ziehen sie mit dem Spruch: „Süßes, sonst gibt`s Saures“ von Haus zu Haus. Und wenn es nichts Süßes für sie gibt, dann gibt es eben Saures für die Süßigkeiten-Verweigerer – gemeint ist damit ein kleiner Streich. Damit dieser nicht ausartet, sollten Eltern ihren Kindern bewusst machen, was erlaubt ist und was nicht, rät die Polizei Ulm, die zu Halloween Tipps gibt. Verboten ist beispielsweise Körperverletzung oder Sachbeschädigung – wie Eier an eine Hauswand zu werfen. Dagegen gelten Klingelstreiche oder Klopapier am Briefkasten noch als harmlose Streiche.

Anzeige gegen Horrorclowns

Bisher gab es keine problematischen Vorfälle mit sogenannten Horrorclowns in Ehingen, sagt die Polizei. Doch in Ulm haben erst kürzlich zwei Unbekannte mit Clownsmasken einen 21-Jährigen von hinten angegriffen und auf ihn eingeschlagen.

Horrorclowns sind ein gefährlicher Trend aus den USA: Als Clowns verkleidete Menschen greifen Unbeteiligte unvermittelt an. Hinter den Masken stecken meist Jugendliche, die Aufmerksamkeit erregen wollen. Die Clowns drohen den Menschen mit Äxten, Baseballschlägern oder Kettensägen und greifen im Extremfall auch an. Versuchte Körperverletzung, Vandalismus oder Nötigung werden von der Polizei konsequent verfolgt, heißt es von der Polizei Ulm. Selbst bloßes Erschrecken könne strafrechtlich relevant sein, wenn der Erschreckte einen Schock erleidet, sich dabei verletzt oder in eine lebensgefährliche Situation bringt. Wenn ein Clown auftaucht, rät die Polizei, ruhig und besonnen zu reagieren. Meist handele es sich um einen schlechten Scherz. Falls man jedoch von einem Horrorclown verfolgt wird, fordert die Polizei auf, den Notruf zu wählen. Wird man bedroht oder körperlich angegangen, solle man um Hilfe schreien und Anzeige erstatten. Medienberichten zufolge versuchen immer mehr Personen, sich zu verteidigen, indem sie zuerst auf die vermeintlichen Angreifer einschlagen. Die Polizei warnt jedoch vor Selbstjustiz, das Verfolgen von Straftätern sei Aufgabe der Polizei. Noah Stark, Jan Schmucker

Info Wem die Horrorclowns nicht die Lust verdorben haben, kann an Halloween in Rißtissen in der Römerhalle und im Ehinger Highlander feiern gehen.

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