Hagel-Brüder von der Saubachkomede bringen Gäste beim Frauenfrühstück zum Lachen

Eine Premiere erlebten rund 90 Frauen beim Frauenfrühstück im Franziskanerkloster. Die Hagel-Brüder, drei Mitglieder der fünfköpfigen Saubachkomede, brachten die Damen mit Liedern und Witzen zum Lachen.

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Die Brüder Hagel, hier Alwin, brachten auf dem Laufsteg etwa 90 Frauenfrühstück-Gäste zum Lachen.  Foto: 

"Mir hand mit dr Fasnet eigentlich gar nix zum doa", erklärte Alwin Hagel zu Beginn des amüsanten Vormittags beim Frauenfrühstück im Franziskanerkloster. Ihn habe dennoch am Vorabend die Muse geküsst, herausgekommen sei eine Art Büttenrede aufs Frauenfrühstück. Da man beim Frauenfrühstück an der Beharrlichkeit der resoluten Organisatorin Renate Müller-Buck nicht vorbeikommt, dichtete er: "Die Renate Müller-Buck, i kann euch sagen, di lasst net luck". Und: "Zur Renate sag i nie mehr noi, deshalb ein Kügele hoi".

Ohne Tontechniker gaben die drei Brüder auf einer Art Laufsteg ihre gängigen Schlager wieder und nahmen sich selber auf den Arm. Egon, der Älteste und Kapellmeister der Truppe, hatte sich ein beinahe armdickes Handy zugelegt. Wie schwer die Programme sind, die ihm der zehnjährige Nachbarssohn aufgeladen hatte, konnte er beim Handy-Wiegen feststellen. 18 Gramm mehr zeigte das Handy auf der Waage. Viel Raum nahmen die Nöte der Männer ein, die verständlicherweise bei den Damen auf wenig beziehungsweise schlecht gespieltes Mitleid stießen. "Aber mir Männer merket, wenn man uns einen Sarkasmus oder etwas anderes mit der Endung -mus bloß vorspielt", wurde Alwin Hagel anzüglich. Er habe ohnehin eine schwere Kindheit gehabt, klagte der Äpfinger. "Bloß, weil er ab der zweiten Klasse nicht mehr gewachsen ist", ergänzte der Bruder Egon.

Gut mitfühlen konnten die Besucherinnen bei den Erkenntnissen zum Klassentreffen, bei dem sich doch einige ehemalige Mitschülerinnen erheblich "verformt, äh - verändert" hatten. Zum Lied "Das Klassentreffen" durfte geschunkelt und mitgesungen werden. Eine Äpfinger Magd namens Erika - "früher hieß sie Magd, heute heißt so eine Dorfhelferin" - bekam ebenfalls ihr Fett ab. "Zähne nur drei und Schenkel bis zu de Schuh' nei" hätten diese patente Person zu einer markanten Erscheinung gemacht.

Eddi Hagel wagte einen Rückblick auf Weihnachten und die Weihnachtsgeschenke. Er habe ein Nazi-T-shirt bekommen, prahlte er. Als die Zuschauerinnen verständnislos schauten, fragte er: "Habt ihr noch nie ein T-Shirt zum na-ziehen g'habt?"

Auch wenn der Auftritt angeblich mit der Fasnet nichts zu tun hatte, passte er doch wunderbar in die närrische Zeit.

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