Großes Fest für Stoll

Einen festlichen Abschied von Schelklingen erlebte gestern Pfarrer Claus Stoll. Weggefährten aus zwei Jahrzehnten sagten in der Stadthalle Ade. Mehr als 100 Ministranten erschienen zum Festgottesdienst.

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  • Mit der Kutsche wurde Pfarrer Claus Stoll gestern zum Gottesdienst gefahren, den zahlreiche Gläubige besuchten. Beim Gemeindenachmittag spielten die Pfadfinder aus Hütten den Sketch "Kaffeeklatsch im Pfarrhaus". Fotos: Elisabeth Sommer 2/2
    Mit der Kutsche wurde Pfarrer Claus Stoll gestern zum Gottesdienst gefahren, den zahlreiche Gläubige besuchten. Beim Gemeindenachmittag spielten die Pfadfinder aus Hütten den Sketch "Kaffeeklatsch im Pfarrhaus". Fotos: Elisabeth Sommer
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Der Gabentisch für Pfarrer Claus Stoll füllte sich. In der Stadthalle fand Stolls Verabschiedung als Gemeindefest statt. Mehr als 400 Gäste nahmen teil. Schon am Vormittag war der Festgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche sehr gut besucht gewesen. In der Kutsche wurde der Pfarrer mit seinem indischen Kollegen Christudas Muthayyan von Paul Schleicher und Marcus Storr zur Kirche gefahren.

Die Stadtkapelle unter Leitung von Peter Rehm, hiesige Fahnenabordnungen und auch von den Blutreitern aus Weingarten sowie mehr als 100 Ministranten aus der gesamten Seelsorgeeinheit bildeten den Zug zur Kirche. Im vollen Gotteshaus bereiteten der Kirchenchor unter Leitung von Ludmila Kobzarewa, die Organisten Evelyn Braun und Jürgen Wetzel sowie Trompeter Benjamin Kröner aus Laupheim Stoll einen feierlichen Abschied.

Mehr als 20 Jahre hat Claus Stoll in der Seelsorgeeinheit Schelklingen gewirkt. Das Abschiedsprogramm am Nachmittag in der Stadthalle füllte mit Reden, Sketchen und musikalischen Vorträgen drei Stunden. Die Kindergartenkinder aus Schelklingen und aus Schmiechen sagten mit Bühnenauftritten und Gesang Ade. "Spitze, dass du da warst", sangen sie für den Pfarrer.

Seine Kollegen Viktor Moosmayer vom St. Konradihaus und Thomas Ströbel von der evangelischen Kirchengemeinde traten ans Rednerpult. Ströbel dankte für die gute Zusammenarbeit und überreichte ein evangelisches Gesangbuch, weil Stoll an seiner neuen Wirkungsstätte Langenau-Rammingen in der Diaspora sein werde. Dynamisch, so Ströbel, werde er seinen Kollegen in Erinnerung behalten.

Immer wieder wurde Stolls bisheriges, großes Einsatzgebiet angesprochen. Von der "erheblichen Aufgabe" sprach Wolfgang Bucher aus Schmiechen als Vertreter aller Ortsvorsteher. Schelklingens Musikvereinsvorsitzender Wolfgang Bierer nannte es ein aufgezwungenes Markenzeichen des Pfarrers, immer in Eile zu sein. "Wir schätzten es umso mehr, wenn sie unser Gast waren", sagte Bierer. Die Stadtkapelle schenkte die neueste CD und einen Krug für Musestunden. Nur noch zwei Kirchen und - weil Diaspora - keinen Kindergarten muss der Pfarrer künftig betreuen.

Für die Kirchengemeinderäte überreichte Gerhard Schmid einen Siebdruck. Bürgermeister Michael Knapp reihte sich mit der Erinnerung an die gemeinsame Vorliebe für Geschichte in die Schar der Redner ein. Die Pfadfinder spielten den Sketch "Kaffeeklatsch im Pfarrhaus". Die Ministranten gaben lustige Teile aus "Sister Act" zum Besten. Und auch der Chor der Seelsorgeeinheit "Musica Nova" sang und die Musikkapelle Schmiechen spielte zum Abschied auf.

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