Großer Besucherandrang beim Drift-Rodeo in Berg

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Viel zu sehen gab's in Berg beim Drift-Rodeo: Mechaniker reparierten mit vereinten Kräften schnell eines der Fahrzeuge. Oben rechts hat Fahrer Dietmar Brendle Lust aufs Driften. Fotos: Emmenlauer  Foto: 

Ohrenbetäubender Motorenlärm, quietschende und qualmende Reifen sowie Adrenalin pur bei tollkühnen Stunts, die bei manchem Zuschauer den Herzschlag erhöhten, dominierten beim zweiten "Drift-Rodeo" auf dem früheren Schlecker-Logistikgelände. Scharen an Neugierigen und eingefleischten Fans belagerten gestern und am Samstag das Areal. Schon am Eingang gab es Ohrenstöpsel gratis. Ein Dutzend Fahrer zeigte mit PS-starken Boliden den besonderen Reiz des Drift Rodeos. Wer eine so gerannte "Taxifahrt" gebucht hatte, für den war noch Angstschweiß und Herzrasen angesagt. Höhepunkt am Samstag vor der Musikparty mit zwei Bands waren die Draxtershow mit Motorrad, das durch Hubschrauberturbinen 15 000 PS schafft und das "Burn-Out-Spektakel", bei dem die Reifen zum Rauchen und Bersten gebracht wurden. Der "El Dorado Drift Company"-Präsident Jürgen Hummler schwärmte: "Das war wieder ein cooles Fahrerteam. Und auch die Mechaniker haben ganze Arbeit geleistet." Auch die Besucherresonanz war bestens. Zu den angekündigten Lärmmessungen seitens der Stadt meinte Hummler: "Die vielen Besucher zeigen doch, dass man nicht nur Kaffeekränzchen haben will, sondern auch mal tollen Motorsport." Eine Nachfrage der SÜDWEST PRESSE in den Ortschaften ergab, dass sich die Bürger mehrheitlich nicht gestört fühlten. Florence Zimmermann vom Landgasthof "Rose" befand: "Das hat man ja fast nicht gehört. Auch unsere Gäste im Biergarten haben nichts gesagt."

Beim Fußballspiel in Dettingen unterhielten sich Bürger. "Da war eher die Musik nach dem Drift Rodeo laut. Tagsüber hat man nur ein leichtes Quietschen gehört." Und wer den Umweltaspekt nannte, etwa den Reifenverschleiß oder Benzinverbrauch, dem teilte Hummler mit, dass nur Altreifen eingesetzt werden. Auch der Spritverbrauch halte sich in Grenzen. "Man fährt zwar voll Stoff, aber keine weite Strecke." Dutzende Helfer und 20 Sicherheitskräfte sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

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