Glänzende Aussichten für die Abgänger Informationsabend in Oberdischinger Schule

Die Schulabgänger im Jahr 2013 werden sehr gute Perspektiven auf dem Ausbildungsmarkt haben. Dies erfuhren die Achtklässler in Oberdischingen.

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"Oberdischinger Schüler nehme ich gern, höre ich immer wieder von den Ausbildungsbetrieben" - damit eröffnete Rektor Reinhard Allgaier am Mittwoch die Informationsveranstaltung der Haupt- mit Werkrealschule Oberdischingen zur Berufsfindung. Gekommen waren Schüler der achten Klasse mit ihren Eltern, Vertreter der IHK Ulm, der Bundesagentur für Arbeit, der Berufsfachschulen Ehingen sowie der Firma Bareiss aus Oberdischingen. Die Schule wolle Eltern und Schüler mit dem Entscheidungsprozess "Wo gehts hin?" nicht alleine lassen, sagte Allgaier weiter.

Nicoletta Reepschläger von der Agentur für Arbeit stellte deren Leistungen vor. Von Berufsauswahltest, Berufsorientierung, Informationen über weiterführende Schulen bis hin zur Einzelberatung. "Wir sind für die Beratung in der Schule vor Ort oder in der Agentur in Ehingen oder Ulm, nehmen Sie uns in Anspruch", bot Reepschläger an.

"Nicht immer sind die Schulnoten entscheidend", kommunizierte Ausbildungsleiter Harald Glöggler von der ortsansässigen Firma Bareiss. Wichtig seien auch Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Verantwortung sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Der Vertreter der IHK Ulm, Bernd Staudinger, stellte glänzende Perspektiven in Aussicht. Da sinkende Schulabgangszahlen zu erwarten seien, folgt "die beste Situation seit Jahren". "64 Prozent aller Ausbildungsverträge werden in zwölf Berufen abgeschlossen und das bei 400 dualen Ausbildungsberufen", betonte der Repräsentant der Handwerkskammer. Die "Top drei" im Bereich der IHK Ulm sind Industriemechaniker, Kauffrau oder -mann im Einzelhandel sowie Industriekauffrau oder -mann. Grund der 15 Prozent Ausbildungsabbrüche sei meistens eine mangelnde Berufsorientierung, berichtete Staudinger.

Das komplette Spektrum der schulischen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zeigte Tobias Kamm, Vertreter der Berufsfachschulen in Ehingen, auf.

"Wenn 90 Prozent der jetzigen Achtklässler wissen, wie es weitergeht und alles unter Dach und Fach ist, werde ich wieder ruhiger", ließ Reinhard Allgaier die zahlreichen Zuhörer wissen.

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