Gestiegene Nachfrage

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Lang vernachlässigt Die Dinkel-Knappheit ist laut Hans Götz, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Ulm-Ehingen, schon seit mehreren Jahren immer im Frühjahr und Frühsommer spürbar. Lange Zeit sei die Getreidesorte vernachlässigt worden. "In den 90er Jahren gab es dann eine Renaissance." Zu viel Angebot bei zu wenig Nachfrage, die Preise purzelten, sagt Götz, also sei wieder weniger angebaut worden. Doch seit ein paar Jahren steige die Nachfrage nach den bekömmlichen Dinkelprodukten wieder (auch nach Dinkel-Spätzle). Wenn dann auch noch aus irgendeinem Grund klassische Anbauländer weniger liefern könnten, gebe es rasch Engpässe. Das häufig genannte Argument, der gestiegene Anbau von Rohstoffen für die Biogasanlagen habe zu weniger Dinkelanbau geführt, kann Götz nicht bestätigen. jir

Dinkel bereitet Sorgen
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