GEMEINDERAT RECHTENSTEIN - KURZ BERICHTET

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Gut aufgestellt

"Hervorragend aufgestellt" ist nach den Worten von Wilhelm Fügner, Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen, der Rechtensteiner Haushalt. Der Haushaltsplan 2014 wurde am Dienstag im Gemeinderat besprochen und einstimmig verabschiedet, berichtet Bürgermeisterin Romy Wurm. Insgesamt befinden sich 258 774 Euro in der Rücklage. Alle notwendigen und gewünschten Vorhaben können im Jahr 2014 realisiert werden, so die Renovierung der Zehntscheuer innen, die Reparatur und der Ausbau von Gemeindestraßen, die Renovierung des Rathauses außen (Fenster, Fensterläden, Verputz), Kanalsanierungen, der Anschluss des Abwassers im Bereich Brühlhof, die Felssicherung und der Einbau eines Druckminderers im Niederdruckbehälter, die Sanierung des Bahnsteigs - Romy Wurm nennt nur einige Vorhaben. Erneut werden keine Kredite aufgenommen, alle Gebühren bleiben stabil, die Müllabfuhrgebühr konnte erneut leicht gesenkt werden. Die Gemeinde hat aktuell eine Pro-Kopf-Verschuldung von 96 Euro, der Durchschnitt von vergleichbaren Gemeinden in Baden-Württemberg liegt bei 500 Euro.

Gegen Windräder

Der Gemeinderat sprach sich gegen die Aufstellung von Windrädern bei Reutlingendorf aus. Die Sicht auf den Bussen wäre so komplett verstellt, hieß es zur Begründung. Durch die Nutzung der Wasserkraft sei Rechtenstein, genauso wie andere Gemeinden an der Donau, schon jetzt eine "Ökostrom-Gemeinde". Daher plädierte der Rat für den weiteren Ausbau der Wasserkraft.

Bäume müssen fallen

Ab kommenden Montag wird die Straße L 249 für den kompletten Verkehr gesperrt. Auf beiden Seiten werden die Bäume gefällt, auf der linken Seite (Ortsausgang) komplett, auf der rechten Seite sollen jene Bäume fallen, die die Verkehrssicherheit durch Fäulnis oder sonstige Schäden beeinträchtigen. Der Verkehr wird über Lauterach und Zwiefaltendorf umgeleitet, für vier bis fünf Tage müsse mit Beeinträchtigungen gerechnet werden. Kurzfristig hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, auch die Bäume am Turmeingang und am Weg hinter dem Turm zu fällen. Hier seien zwei Bäume krank und stellten ein Risiko für Fußgänger dar. Sie müssten von einem Baumkletterer gefällt werden. Das Geländer entlang des Fußwegs wird diese Woche von den Gemeindemitarbeitern entfernt.

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