Gemeinderat Allmendingen - KURZ BERICHTET

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Nur zehn Fünftklässler

235 Schüler besuchen - Stichtag 15. Oktober - die Schule in Allmendingen. Wie Bürgermeister Robert Rewitz berichtete, werden 120 Kinder in der Grundschule unterrichtet. Zehn gehen in die Vorbereitungsklasse und 105 in die Hauptschule. In der 1., 2. und 4. Klasse sind es jeweils 29 Kinder, in der 3. Klasse sind es 33 Kinder. In die 5. Klasse gehen lediglich zehn Schüler. "Das wird auch in den nächsten Monaten noch ein Thema sein", sagte Rewitz. In die Grundschule in Weilersteußlingen gehen 31 Kinder: Zehn in die 1. Klasse, sechs in die 2. und in die 3. Klasse und neun in die 4. Klasse.

Ärgernis Einwohnerzahlen

Bürgermeister Robert Rewitz teilte dem Gemeinderat die neuesten Einwohnerzahlen mit, die das Statistische Landesamt übermittelt hat. Demnach lebten am 31. Dezember 2013 4336 Menschen in Allmendingen - 2140 Männer, 2196 Frauen. "Die Zahlen differieren mit unseren tatsächlichen Einwohnerzahlen", sagte Rewitz. Grund dafür sind die Ergebnisse des Mikrozensus 2011. "Es ist unangenehm, dass wir andere Einwohnerzahlen haben als das Rechenzentrum", sagte Rewitz. Zudem gälten die Zahlen des Landesamtes, wenn es beispielsweise um Zuschüsse geht. Einige große Gemeinden und Städte klagten gegen den Mikrozensus, für Allmendingen sei das keine Option. Schließlich habe man kein Problem mit der Art der wissenschaftlichen Berechnung. Offene Fragen - zum Beispiel die nach einem personenbezogenen Abgleich - hätten mit dem Statistischen Landesamt noch nicht geklärt werden können. "Das ist eigentlich eine unerträgliche Situation".

Platz für Wohnhaus

Mittels einer so genannten Einbeziehungssatzung hat der Gemeinderat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass in Hausen am Ortsrand ein Wohnhaus gebaut werden kann. Das betreffende Grundstück war vor einigen Jahrzehnten - damals wurde festgelegt, welche Flächen in Hausen zum Innenbereich zählen - nicht berücksichtigt worden. Bislang liegt die Fläche im Außenbereich; dort ist eine Wohnbebauung nicht erlaubt. Die Einbeziehung des Grundstücks im südöstlichen Bereich Hausens stellt gewissermaßen eine Begradigung dar. Die Erschließung soll über eine bereits bestehende Hofeinfahrt erfolgen.

Bebauungsplan weiter

Der Bebauungsplan Lichse war erneut Thema im Rat. Bekanntlich sollen hinter dem neuen Kinderhaus Don Bosco fünf Baugrundstücke - erlaubt sind Sattel- und Pultdächer - ausgewiesen werden. Außerdem legt die Gemeinde einen Parkplatz mit 19 Stellplätzen an. Aus der Öffentlichkeit gingen keine Stellungnahmen zu dem Vorhaben ein und auch Behörden und Ämter hatten nur Kleinigkeiten zu beanstanden. Gemeinderat Leonhard Sontheimer regte in dem Zusammenhang an, den Rand des Don-Bosco-Wegs wassergebunden anzulegen. Das erleichtere das Parken.

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