Gefährlich hohes Niveau: Borkenkäfer befallen Fichten

Je milder der Winter, desto wohler fühlt sich der Borkenkäfer. Viele Fichten waren nach Mitteilung des Landratsamts Alb-Donau schon im Spätsommer 2013 befallen, und die nahezu frostfreien Herbst- und Wintermonate hätten zu einem "gefährlich hohen Niveau" des Käferbestands geführt.

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Aus diesem Grund müssten jetzt besonders betroffene Bestände sorgfältig kontrolliert, befallene Fichten sofort gefällt werden. Ohne ausreichenden Waldschutz könnten sich die Käfer massenhaft vermehren und erhebliche wirtschaftliche und ökologische Schäden anrichten. Das Landratsamt fordert daher die Waldbesitzer auf, mindestens einmal pro Woche ihre Wälder zu inspizieren und auch einen Blick zum Nachbarn zu werfen. Sobald Käferbefall festgestellt werde, solle der jeweilige Revierleiter umgehend benachrichtigt werden. Umgestürzte, liegengebliebene und stehend befallene Fichten sollten sofort aufgearbeitet oder entfernt werden. Der Fachdienst Forst, Naturschutz im Landratsamt und die Leiter der Betreuungsreviere stünden zur Beratung bereit, seien bei der Vermittlung von Arbeitskräften behilflich, beim Holzverkauf, der Zwischenlagerung und gegebenenfalls bei der Behandlung befallener Hölzer. Das gelte auch für die Forstbetriebsgemeinschaften Ulmer Alb und Alb-Donau. Weitere Infos gibt der Fachdienst unter Telefon: (0731) 185 16 40.

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