FRIEDRICH NÄGELE

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Der "Malefizschenk" hat einst in Oberdischingen vielfältige Spuren hinterlassen. Was könnte von Ihnen als Bürgermeister einmal bleiben?

Wenn die Oberdischinger in acht Jahren sagen würden, dass ich persönlich und politisch glaubwürdig geblieben bin, bei mir Reden und Handeln übereinstimmen, wäre ich mit mir sehr im Reinen.

Welche wäre Ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister?

Für mich heißt Bürgermeister sein, sich in der Gemeinschaft und für die Gemeinschaft einzusetzen. Damit werde ich am ersten Arbeitstag als Bürgermeister beginnen. Hierzu suche ich das Gespräch mit den Bürgern, den Gemeinderäten und nicht zuletzt mit den Mitarbeitern.

Wie sehen Sie die Zukunft der Oberdischinger Schule? Wie könnten Sie als Bürgermeister einwirken, um ihren Erhalt weiter zu sichern?

Oberdischingen muss für junge Familien attraktiv bleiben. Wir brauchen eine gut ausgestattete Schule, eine sehr gute Ganztagesbetreuung und eine enge Kooperation mit den Vereinen. Daneben ist Oberdischingen auch attraktiv als Wohnort, aber wir brauchen auch Bauplätze. Den Schulstandort stärken bedeutet in erster Linie, Oberdischingen als Gemeinde attraktiv zu halten.

Wo haben Sie Ihre Stärken?

Ich kann zuhören, andere Menschen motivieren und beherzt zugreifen, wenn die Situation es erfordert.

Welche sind Ihre Schwächen?

Es fällt mir schwer, auch mal nein zu sagen, besonders dann, wenn meine Töchter einen Wunsch haben.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Fußballer stand wohl die meiste Zeit ganz oben.

Wer war/ist für sie der oder die größte Deutsche?

Den größten Deutschen gibt es aus meiner Sicht nicht. Jede Epoche hatte ihre Persönlichkeiten. Aber Johannes Stöffler übt eine Faszination auf mich aus, da er seiner Zeit Ende des 15. Jahrhunderts weit voraus war. Ohne den Justinger Astronomen und Astrologen würde es den gregorianischen Kalender von heute nicht geben.

Was waren Sie als Kind am liebsten in der Fasnet?

Ich wollte ich immer ein Kostüm wie die Schelklinger Hexen, weil sie mich als Kleinkind fasziniert haben. An die Fasnet habe ich auch deshalb eine gute Erinnerung, weil ich da meine Frau kennengelernt habe.

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