Filius beschwert sich wegen Donautalbahn

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Kein Geld für die Elektrifizierung der Donaubahn und kein Geld für die Elektrifizierung der Brenzbahn. So jedenfalls versteht der Ulmer Landtagsabgeordnete Jürgen Filius (Grüne) den vom Bundeskabinett gebilligten Bundesverkehrswegeplan. Beide Projekte hätten in der Kategorie „vordinglicher Bedarf“ keine Berücksichtigung gefunden, heißt es in einer Mitteilung des Abgeordneten. Damit hätten die Vorhaben keine Chance, bis 2030 verwirklicht zu werden.

Vor der Entscheidung habe die baden-württembergische Landesregierung in Berlin „nochmals intensiv um die Aufnahme der Donaubahn und der Brenzbahn im vordringlichen Bedarf geworben“. Aus welchem Grund das Bundesverkehrsministerium anders entschieden habe, sei ihm ein Rätsel, schreibt Filius in der Mitteilung. Die Elektrifizierung der Donaubahn zwischen Ulm und Immendingen – Filius zufolge auf 120 Millionen Euro geschätzt – hätte das Angebot auf der Schiene zwischen Ulm und Freiburg wesentlich verbessert, heißt es in der Erklärung des Abgeordneten weiter. Für die 73 Brenzbahn-Kilometer zwischen Ulm und Aalen seien 100 Millionen veranschlagt. Noch will sich Filius aber nicht geschlagen geben, zumal die Ausbaugesetze für Verkehrsprojekte des Bundes noch nicht fertig sind: „Wir können nur hoffen, dass eine gemeinsame Anstrengung aller politischen Kräfte in der Region den Bund noch zum Umdenken bewegt.“

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