Feuerwehren aus Stetten und Deppenhausen proben Ernstfall

48 Mann der Feuerwehr Kirchen mit ihren Löschtrupps aus Stetten und Deppenhausen haben am Samstag bei der Hauptübung für den Ernstfall geprobt. Dabei stand Menschenrettung im Vordergrund.

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Nach der Feuerwehrübung in Kirchen konnten sich Kinder bei der Jugendwehr bei Wasserübungen versuchen. Foto: Burkhardt

"Wasser marsch" hieß es am Samstag rund um die Schule bei der diesjährigen Hauptübung der Kirchener Feuerwehr. 18 Monate nachdem die Heizung der Schule an die Gasversorgung angeschlossen worden ist, wurde zur Probe für den Ernstfall angenommen, dass es in der Heizungsanlage zu einer Verpuffung gekommen ist und dicker Rauch ins Erdgeschoss des Gebäudes dringt. Während die Klassenzimmer vom Rauch verschont bleiben und dort der Unterricht weiterläuft, haben Lehrer und Hausmeister im Flur vermutlich das Bewusstsein verloren, gab Kommandant Heinz Hauler als Aufgabe vor.

Unter der Leitung von Zugführer Michael Spindler rückten die Mannschaften der Abteilungswehr nach und nach an. Während die Atemschutzträger durch den Haupteingang durch den dichten Kunstnebel zum Keller vordrangen, bauten andere Trupps die Wasserversorgung auf und retteten vom Rasen aus über die Fenster die Schüler und einige Lehrer.

Drüben am Haupteingang wurde ein Drücklüfter in Aktion gesetzt. Nach und nach konnten vier "bewusstlose Personen" aus dem Gebäude gerettet und versorgt werden. Nachdem die Löschtrupps aus Stetten und Deppenhausen eine zweite Löschwasserversorgung aufgebaut hatten, waren die Aufgaben abgearbeitet. Die Übungsbeobachter und Protokollführer hatten inzwischen nochmals überprüft, dass alle 27 Personen, die sich in der Schule befunden hatten, "in Sicherheit waren", und so konnte die Übung auch formell als abgeschlossen gemeldet werden. Die Übungsbesprechung gab es später im Hotel-Gasthof "Hirsch".

Die Besucher und die Jugendfeuerwehr waren nach Übungsende auf der angrenzenden Wiese vor der Mehrzweckhalle unterwegs. Der 16-köpfige Nachwuchs der Wehr hatte einen Parcours zum Spielen eingerichtet. Rasch hieß es auch dort für alle Rohre "Wasser marsch". Für die Aktiven der Jugendfeuerwehr eine ziemlich nasse Angelegenheit, denn sie standen am anderen Ende, um am Zielort zu kontrollieren, ob die Gäste auch die zu löschenden Objekte richtig treffen, und um zu entscheiden, wann der nächste "Feuerlöscher" an der Reihe ist.

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