Eine Million Euro für das Museum

Mit knapp 939 000 Euro soll der größte Einzelbetrag des Landes in Sachen Tourismusförderung an das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren gehen.

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Eine auch für Schelklingen wichtige Nachricht teilte das Ministerium für den Ländlichen Raum in Stuttgart gestern mit. Mit einer knappen Million Euro will das Land die Erweiterung des Urgeschichtlichen Museums in Blaubeuren unterstützen.Der Landtagsausschuss muss der Entscheidung wegen der Höhe des Betrags aber erst noch zustimmen. Insgesamt vergibt das Land in diesem Jahr Fördermittel von 4,5 Millionen Euro an kommunale Tourismusprojekte - aber kein anderes ist so kostspielig wie das Blaubeurer. Das Museum habe eine große touristische Bedeutung und eine überregionale Ausstrahlung, erläuterte das Ministerium. Es beherberge weltweit einmalige Funde aus den Höhlen der Schwäbischen Alb. Die Funde aus Schelklingen sind dabei ein wichtiger Faktor. Das Museum werde zudem in Kürze den Rang eines Zweigmuseums des Archäologischen Landesmuseums erhalten. Außerdem sei das gemeinsame Museumskonzept der beiden eiszeitlichen Fundorte Blaubeuren und Niederstotzingen erst vor kurzem vom Ministerrat beschlossen worden, erläuterte Dr. Ulrich Arzberger vom Ministerium für Ländlichen Raum. "Durch die Schaffung einer Tourismusinformation im Museum wird gleichzeitig eine klassische touristische Infrastruktureinrichtung geschaffen."

Blaubeurens Bürgermeister Jörg Seibold begrüßte die Entscheidung aus Stuttgart: "Es ist wunderbar, dass uns das Land so unterstützt. Eine richtig gute Nachricht." Stadt und Stiftung würden bei der Erweiterung des Museums bereits an die Grenze des finanziell Machbaren gehen, sagte Seibold. Mit insgesamt rund 1,9 Millionen Euro von Stadt, Museumsstiftung und Land soll das Urgeschichtliche Museum im sanierten Spital deutlich erweitert werden. Neben Räumen für Sonderausstellungen sollen unter anderem eine neue Tourismuszentrale, Medienräume und neue Museumsräume entstehen.

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