Sanierung der Wolfgangkirche in Rottenacker soll 640 000 Euro kosten

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Vor einer großer Aufgabe steht die evangelische Kirchengemeinde Rottenacker: Die Wolfgangkirche muss saniert werden und dies kostet viel Geld. Nach einer Bestandsaufnahme durch einen vom Oberkirchenrat entsandten Architekten sind die notwendigen Renovierungsarbeiten mit 640 000 Euro veranschlagt. Zwei Drittel davon muss die Kirchengemeinde finanzieren und erst wenn ein Drittel der Kosten, also mehr als 200 000 Euro, beisammen sind, können die Arbeiten starten.

Renoviert werden muss im Inneren des 1485 erstmals als Marienkapelle erwähnten Gotteshauses, an Wänden und der Decke muss die Patina entfernt und frisch gestrichen werden. Ferner sind die Elektroinstallation und der Brandschutz auf den aktuellen technischen Stand zu bringen. Ebenso sind außen Ausbesserungsarbeiten am Putz sowie ein neuer Anstrich notwendig.

Besonders genagt hat der Zahn der Zeit am 33 Meter hohen Turm. Auf ihm soll sozusagen als Krönung des ganzen Projekts wieder ein Wetterhahn Platz nehmen. Vor Jahren war der Hahn geknickt und gefallen. Weil er glücklicherweise im Schneefanggitter hängen geblieben ist, ließ sich ein größerer Schaden vermeiden.

Bis die Kirchengemeinde aber die notwendigen 200 000 Euro einbringen kann, werden noch etliche Jahre ins Land ziehen. „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, hüpfend von Ast zu Ast“, sagt Pfarrer Jochen Reusch. So wolle es auch die Gemeinde halten und von nun an für das Projekt sammeln. Daher appelliert die Gemeinde an die Bürger, mit dem traditionellen „Rottenacker Batzen“ das Projekt zu unterstützen.

Seit Jahren ist die Kirchengemeinde mit Projekten gefordert, zuerst wurde das marode Dachgebälk der Kirche saniert, dann das Gemeindehaus und Pfarrhaus. Zwischendurch erwarb die Kirchengemeinde das alte Rathaus von der Gemeinde, in dem sich die Jugendarbeit entfaltet und die Diakoniestation eingerichtet ist. „Stets hat uns die Gemeinde unterstützt bei unseren Vorhaben, sie wird auch diesmal nach Kräften mithelfen“, ist Pfarrer Reusch überzeugt. Doris Moser

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