Ehinger Unternehmen Liebherr und Tries werben um junge Leute

Mit ihrem Tag der Ausbildung werben Liebherr und Tries in Ehingen am Samstag um junge Leute fürs Jahr 2016. Es gibt mehr als 60 Plätze zu besetzen, Bewerbungsschluss ist Mitte September.

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Der Weg, den Liebherr und Tries, die beiden Top-Arbeitgeber im Raum Ehingen, seit vier Jahren mit ihrem gemeinsamen Tag der Ausbildung gehen, macht Schule. Auch Burgmaier in Allmendingen und Heidelberg Cement in Schelklingen werben jetzt am Samstag mit solchen Veranstaltungen um Nachwuchs und informieren über ihre Berufsbilder.

Bei Liebherr ist am Samstag von 9 bis 12.30 Uhr Programm. Mit 217 Lehrlingen unter 3200 Mitarbeitern hat der Kranbauer eine hohe Ausbildungsquote und bietet fürs kommende Jahr 60 neue Ausbildungsplätze an. Bewerbungsschluss dafür ist am 15. September, sagt der gewerbliche Ausbildungsleiter Hans-Georg Wahler. Ein Dutzend Ausbildungsberufe werden morgen vorgestellt, auch das Studium des Maschinenbaus nach dem „Ulmer Modell“ und das Duale Studium der Betriebswirtschaft. Die Lehrwerkstatt hat geöffnet. Es gibt Werksführungen. Viele der Azubis sind vor Ort, ebenso auch die Ausbilder. „Wir übernehmen seit vielen Jahren alle Lehrlinge in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis“, betont die kaufmännische Ausbildungsleiterin Annika Ried. Und Wahler unterstreicht die Bedeutung der Ausbildung für Liebherr: „Die hohe Qualität unserer Produkte erreichen wir nur mit qualifizierten Mitarbeitern und mit Eigengewächsen.“

Beim Ehinger Hydraulik-Spezialisten Tries ist dieser  Samstag ein besonderer Tag, weil aus Anlass des Firmenjubiläums 50 Jahre Tries auf den Ausbildungstag (von 9 bis 12 Uhr) ein Familientag für die Mitarbeiter folgt. „Wir erwarten Dich. Komm’ schau bei uns rein“ – wirbt Tries um junge Leute. Dass Ausbildung bei Tries ein wichtiger Faktor ist, belegt Karlheinz Walter mit Zahlen: Seit 46 Jahren bildet Tries schon aus. In dieser Zeit haben mehr als 140 Lehrlinge ihre Qualifikationen dort erworben. Und viele sind geblieben: Mehr als 60 Prozent der aktuell 150 Mitarbeiter sind im eigenen Betrieb ausgebildet worden, betont Walter.

Auch bei Tries ist die Ausbildungsquote hoch: 21 Lehrlinge werden es im September sein. Wie bei Liebherr gilt: Passen die Noten, kann man mit einer Übernahme nach der Ausbildung rechnen. Also gute Berufsaussichten für angehende Industriemechaniker und Mechatroniker, aber auch für Industriekaufleute. Sechs Plätze sind fürs Ausbildungsjahr 2016 zu vergeben. Besonderer Wert wird auf Teamfähigkeit und Leistungsbereitschaft gelegt. Vorzugsweise werden Auszubildende eingestellt, die schon ein Praktikum bei Tries absolviert haben. Bewerbungsschluss bei Tries ist am 16. September.

Die seit vier Jahren praktizierte Zusammenarbeit mit Liebherr beim Tag der Ausbildung ist für Ausbildungsleiter Walter eine gute Sache. Zumal beide Unternehmen auch darüber hinaus zusammenarbeiten: „Wir fertigen für Liebherr. Und unsere Lehrlinge für Mechatronik werden mehrere Monate bei Liebherr ausgebildet.“ Bei Tries ist morgen die Lehrwerkstatt geöffnet, im Schulungsraum werden die Ausbildungsfelder präsentiert.

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