Ehinger Fußballer brauchen dringend jede helfende Hand

Dringend suchen die Fußballer der TSG Ehingen helfende Hände. Sie haben jetzt ihre Ziele präsentiert.

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Das neue Führungsteam der Ehinger Fußballer mit (von links) Dirk Bauder, Florian Bibinger, Roland Schenzle, Michael Schleicher und Stefan Nothacker. Es fehlt Gesamtjugendleiter Thomas Javornik.  Foto: 

Einen Hilferuf in alle Richtungen hat die neu formierte Führungsspitze der Ehinger TSG-Fußball-Abteilung ausgesprochen. Bei einem Informationsabend im „Adler“ stellte das neue Team seine Zukunftspläne vor. Zu den großen Vorhaben in diesem Jahr gehört die Fertigstellung des eigenen Kunstrasenplatzes. Außerdem soll eine Versammlung mit der Wahl eines Abteilungsleiters abgehalten werden. Und, im Jahr 2019 gilt es, den 100. Geburtstag zu feiern. Es fehlt nicht nur Geld, um die Ziele verwirklichen zu können. Es fehlen auch Funktionäre, Trainer, Betreuer und Helfer. „Wir suchen dringend Leute, die ein Amt übernehmen”, appellierte Stefan Nothacker an die Mitglieder. Es gebe weder einen Abteilungsleiter noch einen Stellvertreter.

Etwa 30 Mitglieder, unter ihnen der Ehrenvorsitzende Erwin Orgeldinger, waren zur Veranstaltung gekommen. Michael Schleicher (Sportchef), Roland Schenzle (Vorsitzender Förderverein), Stefan Nothacker (Sponsoring, Organisation, Turnierleitungen) und die Kassierer Florian Bibinger (Aktive) und Dirk Bauder (Förderverein) stellten sich als  runderneuerte Abteilungsspitze vor, die vor einem Jahr das Erbe des verstorbenen Joachim Kutschker und Sportchef Karlheinz Hofmann angetreten hatte.

Kunstrasenplatz ab November

Der neue Kunstrasenplatz soll noch im November bespielbar sein. Davon erhoffen sich die TSG-Kicker nicht nur einen Schub für den Nachwuchs, sondern auch eine zusätzliche Einnahmequelle durch die Vermietung des Platzes an andere Vereine. Wie Stefan Nothacker erläuterte, kann die TSG den Kunstrasen zu 60 Prozent nutzen. Die übrigen 40 Prozent verteile die Stadtverwaltung an andere Stadt-Vereine.

Im Sommer 2018 wolle man den Platz mit einem Fest und Eröffnungsspiel offiziell eröffnen. Mit einem Quadratmeter-Verkauf und neuen Werbeflächen will die TSG zusätzliche Finanzen generieren. Die Mitglieder sollen nicht zusätzlich belastet werden. „Wir müssen den Verein konsolidieren“, sagte Schenzle, „es ist kein Geld da, nicht mal für einen Sack Zement.” Die Arbeit werde künftig so aufgeteilt, dass jeder ersetzbar sei.

Gesucht werden weitere Sponsoren und private Spender, wie Nothacker betonte. Die TSG brauche Unterstützung in allen Bereichen, sportlich wie abseits des Spielfeldes, bekräftige Nothacker. Der Klub hat sich im Netz bei der Aktion „Du und Dein Verein“ angemeldet. Dort könne man für die TSG abstimmen und ihr zu einem Geldgewinn verhelfen.

„Wir tun uns schwer, einen Abteilungsleiter zu finden”, sagte Nothacker. Diese Baustelle soll so schnell wie möglich behoben werden. Mit Vorfreude blicken die TSG-Fußballer aufs Jahr 2019, wenn das 100-jährige Bestehen anstehen wird.  Geplant ist ein großes Fest mit verschiedenen Aktionen.

Die fünfköpfige Führungscrew will außerdem die Jugendarbeit weiter ausbauen sowie Vereinsleben und -kultur stärken. Als längerfristiges Ziel nannte Schleicher den Bau von Umkleidekabinen und Duschen am neuen TSG-Platz, wo derzeit nur Vereinsheim und Büro stehen. Die Zustände am alten TSG-Platz seien nicht mehr akzeptabel.

Stolz auf die Jugendarbeit

Besonders stolz ist die TSG auf die Arbeit im Nachwuchsbereich. So seien 250 Jugendliche in 13 Mannschaften gemeldet; es gebe 30 Trainer und Betreuer. Von der F- bis zur C-Jugend stellt die 350 Mitglieder starke TSG Ehingen jeweils zwei Teams.

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