DRK Schelklingen: Dem Roten Kreuz fehlt ein Vorsitzender

Weiterhin fehlt der Schelklinger DRK-Ortsgruppe ein Vorsitzender. Gefunden wurde in der Mitgliederversammlung eine Kassiererin. Abgelehnt wurde der Wiedereintritt des ehemaligen Vorsitzenden.

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Dorothea Heilig ist auf Vorschlag von Harald Widmann zur neuen Kassiererin der DRK-Ortsgruppe Schelklingen gewählt worden. Foto: Elisabeth Sommer

Wolfgang Lange soll nicht wieder Mitglied in der DRK-Ortsgruppe Schelklingen werden dürfen. Das ergab eine Abstimmung in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im DRK-Raum in Schmiechen. Über den Aufnahmeantrag des ehemaligen Vorsitzenden hatte der Notvorstand zum Schluss unter "Verschiedenes" abstimmen lassen. Sechs Abstimmungsberechtigte waren anwesend. Zwei Teilnehmer enthielten sich, vier stimmten gegen den Antrag. Lange war vor einem Jahr überraschend von seinem Amt zurück- und aus dem DRK ausgetreten (wir berichteten).

Notvorstand Harald Widmann, der sich selbst als nicht abstimmungsberechtigt bezeichnete, erklärte, dass der Antragsteller inzwischen einer anderen Organisation, "SBS" angehöre. Eine Doppelmitgliedschaft sei aber nicht möglich.

Wolfgang Lange hatte zwei Ämter ausgeübt: Bereitschaftsleiter und Vorsitzender. Noch fehlt der Ortsgruppe ein neuer Vorsitzender. Die stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin Dorothea Heilig ließ sich aber bei der Mitgliederversammlung als Kassiererin wählen.

Der Notvorsitzende Harald Widmann, seines Zeichens auch Kreisbereitschaftsleiter, hatte Heilig zu Beginn als Versammlungsleiter vorgeschlagen. Dorothea Heilig ist bei den Blutspendeaktionen in Schelklingen aktiv, und als Kassiererin könne sie einfacher Einkäufe dafür tätigen, begründete Widmann den Vorschlag, sie als Kassiererin zu wählen. Bei der jüngsten Blutspende seien 112 Spender erschienen - mehr als sonst üblich. Widmann gab folgende Blutspendetermine für 2014 bekannt: 25. Februar, 29. April, 8. Juli und 7. Oktober.

Die Kassengeschäfte der Schelklinger Ortsgruppe und das Vermögen von rund 18.000 Euro hatte zuletzt der Kreisverband in Ulm verwaltet, weil es seit Februar keinen Kassierer mehr gab.

Nach wie vor gut funktionieren in Schelklingen das Jugendrotkreuz mit zehn Mitgliedern und der Blutspendedienst mit 15 Helfern, berichtete Widmann. 480 Fördermitglieder zählt die Ortsgruppe. Aus ihren Reihen möchte Widmann aktive Mitglieder für den Bereitschaftsdienst gewinnen. Vielleicht könnte mit einer Plakataktion auf die Wichtigkeit der Organisation hingewiesen werden, sagte ein Mitglied.

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