Ehinger hat einst die WLZ mit aufgebaut

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Jeden Tag eine halbe Stunde Gymnastik“ empfiehlt Max Bussinger als Rezept für ein gesundes und hohes Alter.

   Der Ehinger hat schon in seinen Jugendjahren viel Sport betrieben und stand der Leichtathletik-Abteilung der TSG Ehingen als technischer Leiter voran. „1976 wurde die Abteilung gegründet und wir waren nur vier Leute“, erzählt der rüstige Senior. „Nach zwei Jahren waren wir schon 60 Mitglieder“, rechnet er aus seiner Erfolgsbilanz vor.

Der Sport hat Max Bussinger zwar gesund und fit erhalten, aber seine Frau Gertrud und die beiden Kinder Günter und Harald haben den leidenschaftlichen Sportler an Wettkampf- und Trainingstagen oft nur sporadisch gesehen. Max Bussinger wurde in der Tuchergasse geboren und besuchte in der Ehinger Schulgasse die Schule. Mit 14 Jahren ging er nach Blaubeuren zur damaligen WüWa in die Lehre als Kaufmannsgehilfe. Aus der Württembergischen Warenfabrik wurde später die WLZ, die sich Anfang der 60er Jahre auch in Ehingen niederlassen wollte.

Am 1. April 1962 fing die WLZ an

Max Bussinger half mit Ehinger Ortskenntnis und organisierte das Gelände an der Altsteußlinger Straße. „Am 1. April 1962 haben wir angefangen“, erinnert sich der Rentner genau. Zu dieser Zeit gab es die Altsteußlinger Straße in der heutigen Form noch nicht und die WLZ (heute BayWa), die sich rechts und links der Altsteußlingerstraße befindet, war ein zusammenhängender Betrieb. Bis 1992 war Max Bussinger bei der WLZ angestellt und hat den Betrieb maßgeblich geprägt.

1957 heiratete der Ehinger seine Frau Gertrud. Zwei Söhne machten die Familie komplett. Max Bussinger freut sich mit Antje, Svenja, Moritz und Carolin über vier erwachsene Enkel. „Antje kommt sogar aus Lissabon zu meinem Geburtstag“, berichtet der Senior. Außer dem Sport hat Max Bussinger noch weitere Leidenschaften, die sich in eine Sommer- und eine Winterbeschäftigung unterteilen lassen. Im Sommer pflegt er einen vorbildlichen und ertragreichen Gemüsegarten und im Winter baut er Modellschiffe zusammen.

Kriegsschiffe neben der Titanic

Rund 250 Modelle von Flugzeugen und Schiffen, zivil und militärisch, stehen in Max Bussingers Vitrinen. Kriegsschiffe liegen neben der Titanic oder der Queen Mary. Zurzeit bastelt der Rentner an seinem Arbeitstisch einen Hubschrauber zusammen. Ein fester Programmpunkt ist auch der Dienstagsstammtisch im „Schwert“. „Man muss was tun“, lautet Max Bussingers Rezept für ein hohes Alter. Und wie um die Tätigkeit anschaulich zu machen, kreist der bald 90-Jährige mit den ausgestreckten Armen.

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