Die gängigen Verfahren

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Lasik Bei diesem Verfahren wird am narkotisierten Auge mit einem Hornhauthobel oder einem so genannten Femtosekundenlaser eine dünne Lamelle (Durchmesser 8 bis 9,5 Millimeter) in die Hornhaut geschnitten. Die Lamelle wird nicht komplett abgetrennt, sondern behält eine Verbindung zur restlichen Hornhaut, die als "Scharnier" dient. Das darunter liegende Gewebe wird dann per Laser computergesteuert geschliffen (abgeflacht), so dass die Fehlsichtigkeit behoben ist, die Hornhaut danach wieder draufgeklappt. Vorteile: Man hat kaum Schmerzen während und nach der Operation, das Behandlungsergebnis ist praktisch sofort nach dem Eingriff erfahrbar, und es liegen jahrelange Erfahrungen durch weltweit Millionen von Operationen vor. Nachteile: Die Struktur der Hornhaut wird destabilisiert, häufig treten trockene Augen auf.

Lasek Bei der Lasek-Operation wird nur die alleroberste Schicht der Hornhaut, das sogenannte Epithel zur Seite geschoben, hierfür muss nicht geschnitten werden. Der Patient erhält einen alkoholhaltigen Augentropfen, der das Epithel etwas aufweicht, so dass es weggedrückt werden kann. Dann erfolgt die Laserbehandlung, und das Epithel wird wieder zurückgeschoben. Lasek gilt als sicherer, allerdings treten nach der Operation Schmerzen auf und es dauert mehrere Tage, bis sich die scharfe Sicht einstellt.

Kleiner Schnitt sorgt für scharfe Sicht
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