Das Leben als Jahrmarkt

Tiefen durchstehen und Höhen genießen, darum ging es beim ökumenischen Frauenfrühstück in Schelklingen. Es fanden sich 50 Teilnehmerinnen ein.

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Das Leben als Achterbahn. Dieses Bild zeichnete Referentin Dorothea Hille bei ihrem Vortrag zum ökumenischen Frauenfrühstück in Schelklingen. Die Heilbronnerin war nach ihrem Besuch im Jahr 1998 mit diesen Thema wieder im evangelischen Gemeindesaal zu Gast. Sie selbst könnte dauerhaft verzweifelt sein, hört man ihre Erfahrungen mit Krebs und Suizid in der Familie, doch schafft sie immer wieder den Weg heraus aus Niedergeschlagenheit und Angst und vermag es, anderen Mut und Lust am Leben zu machen.

50 Frauen lauschten aufmerksam Hilles Ausführungen aus Merksätzen und lachten dann auch herzlich über die Anekdoten der Heilbronnerin, die mit Neugier durchs Leben geht und so auch manchen interessanten Kontakt schließt - auch ökumenisch, wie sie im evangelischen Gemeindesaal betonte. Sie verdeutlichte den Wert zwischenmenschlicher Kontakte, und seien es auch nur kurze Momente der Begegnung.

Dorothea Hille verbildlichte das Leben als einen Jahrmarkt, auf dem die Achterbahn steht und Buden aller Art, zum Beispiel die Losbude des Lebens, die Trostpreise und Nieten, aber auch Hauptgewinne enthält, über die man sich dann ganz besonders freuen darf.

Die Protestantin setzt auf Gottvertrauen als Hilfe in schwierigen Lagen. Die Merksätze der Referentin sind zum Beispiel "du bist wertvoll, auch wenn du nicht perfekt bist", "du wirst geliebt mit deinem ganz persönlichen Lebenslauf", "schau nicht immer auf die Kurven deiner Achterbahn", "wirf weg den äußeren Ballast und deine Sorgen". Astrid Meth von der Vorbereitungsgruppe des Frauenfrühstücks dankte der Referentin, nannte sie einen Hauptgewinn für die Veranstaltung und beschenkte sie mit einem Jahrmarkt-Herz und Schokolade. Das nächste Frauenfrühstück soll am 22. März stattfinden, hieß es. Zum Abschluss wurde gemeinsam gesungen.

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