CDU-Kandidaten für Kommunalwahl stehen fest

Der Ehinger CDU-Stadtverband hat die Kandidaten zur Kommunalwahl aufgestellt. Bei der Nominierungsversammlung zeigte sich, dass die CDU mit der Entwicklung von Kernstadt und Teilorten zufrieden ist.

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Die Kandidaten für den Ehinger Gemeinderat.  Foto: 

Abendfüllend gestaltete sich am Freitag die Nominierung der Kandidaten des CDU-Stadtverbands für die Gemeinderatswahl am 25. Mai. Einmal, weil entsprechend der Satzung geheim abgestimmt wurde, andererseits, weil sich alle Bewerber persönlich vorstellten, auch jene, die schon Jahrzehnte dem Gemeinderat angehören - die einen kurz und bündig, andere ausschweifend mit gesamtem Lebenslauf. Kreisvorsitzender Paul Glökler fungierte als Wahlleiter, Hans Aierstok als Schriftführer.

Peter Groß nahm seinen angestammten Platz ganz oben auf der Liste ein. Allerdings konnte der Fraktionsvorsitzende mit 99 Ja-Stimmen bei insgesamt 120 Wahlberechtigten seinen Titel als Stimmenkönig nicht verteidigen. Alfred Schrode, der für den neuen Wahlbezirk Alb-Kirchen kandidiert und seit 15 Jahren dem Gemeinderat angehört, hatte mit 117 Stimmen die Nase vorn. Knapp dahinter lag Manuel Hagel als Kandidat für die Junge Union mit 116 Stimmen. Gleichstand wiesen Josef Huber, der für Alb-Kirchen auf Platz 4 115 Stimmen einfuhr, und Heinz Wiese als einziger Kandidat für die Kernstadt Ehingen auf dem fünften Listenplatz auf. Warum er trotz seines Bundestagsmandats kandidiere, gleichwohl auch für den Kreistag, drückte Wiese klar aus: "Man sollte die Bodenhaftung nie verlieren und fest mit der Basis verwurzelt sein."

Viola Moll dankte dem Stadtverband, dass der Frauenunion ein erster Listenplatz eingeräumt wurde. Gleiches sagte Dr. Rüdiger Rombach, Kandidat der Seniorenunion. Er sei mit 37 Jahren als Stadtrat von den Dienstjahren und von den Lebensjahren her wohl der Älteste.

Erstmals für den Gemeinderat kandidiert Andreas Seifert. Der Dettinger sagte: "Ich würde es gut finden, dass unser Ort nach zehn Jahren endlich wieder im Gemeinderat vertreten wäre." Claudia Wiese, die ebenfalls zum ersten Mal bei der Nominierungswahl antrat, sagte: "Ehingen ist meine Heimat, für die es lohnt, sich zu engagieren." Das gab auch Jörg Seiffert an, der einen Platz im Gemeinderat die "Krönung eines Sommermärchens" nannte.

Peter Groß lieferte an dem Abend einen kurzen Abriss über die Stadtentwicklung. "Die Kommunalpolitik gestaltet das Leben vor Ort", betonte er. Zu Schuldenfreiheit Ehingens meinte er: "Das ist ein erster Schritt. Wir streben auch dauerhaft einen ausgeglichenen Haushalt an." Und: "Als CDU lag uns immer schon das Bürgerwohl an erster Stelle. Das haben wir erreicht. Die Kernstadt und die Teilorte haben sich prächtig herausgemacht."

Ein Grußwort sprach Karl Traub. Der CDU-Landtagsabgeordnete unternahm einen Streifzug durch die Landespolitik - er sprach über Polizeireform, Bildungs- und Verkehrspolitik - bei dem die aktuelle Landesregierung nicht gut weg kam.

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Kommentare

27.01.2014 16:02 Uhr

PS: Frauenquote? - Und es ist keine Kritik an dem weiblichen Journlisten

wenn ich jetzt sage: Der Artikel ist Käse!

Dass den Artikel eine Frau geschrieben hat, habe ich erst später festgestellt.

Das ist einfach Kritik an dem Emmenlauer-Stil.

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27.01.2014 16:00 Uhr

Viola Moll dankte dem Stadtverband, dass der Frauenunion ein erster Listenplatz eingeräumt wurde

Etwa wieder mal Frauenquote? - Wer nichts ist und nichts kann, bekommt so seinen Platz???

Ein Offenbarungseid.

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