Bunte Eier locken viele Besucher

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    Pfarrer Walter Ruoß bei der Segnung des achten Osterbrunnens in der Ortsmitte von Oberstadion. Foto: 
  • Auch die in Oberstadion einquartierten Asylbewerber haben Freude an den vielen bunten Eiern. Gerne lassen sie sich mit den Skulpturen fotografieren 2/2
    Auch die in Oberstadion einquartierten Asylbewerber haben Freude an den vielen bunten Eiern. Gerne lassen sie sich mit den Skulpturen fotografieren Foto: 
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Der achte Osterbrunnen in Oberstadion ist wieder eine Augenweide. Nahezu 25 000 bunte Eier, jedes einzelne von Hand bemalt und zwischen grünen Bux gesteckt, beleben die Ortsmitte von Oberstadion. Allein die außergewöhnliche Form des Brunnens, der sich mit Bögen über den kleinen Wasserlauf spannt, wird bewundert. Jedes Jahr kommen einige Besonderheiten dazu, Stelen mit Eiern und Skulpturen wie auch Wandbilder an der Außenwand des Bürgersaals aus tausenden Wachteleiern.

Am Sonntag hat Pfarrer Walter Ruoß nicht nur die Palmen gesegnet, sondern auch den Brunnen. „Die Botschaft der Ostereier sagt uns: Christus ist auferstanden und sie symbolisieren die Macht Gottes über den Tod“, sagte Ruoß. Eier in einer solchen Fülle und Schönheit seien wunderbare Symbole für Ostern, betonte auch Bürgermeister Klaus Schwenning. Er lobte vor allem die Kreativität und das ehrenamtliche Engagement der Osterbrunnen-Initiative um Gretel Hepp. Es gebe wohl kaum eine andere Gemeinde, die mit einem solchen Potenzial aufwarten könne.

Außer den bunten Eiern sind im Bürgersaal wahre Eier-Kunstwerke zu bewundern. Die wertvollsten, in den verschiedensten Methoden bearbeitet bis hin zu gefrästen Eiern, sind hinter Glas in Vitrinen ausgestellt. Vor einer solchen Leistung und Vielfalt waren am Samstag auch Besucher aus Halle und Leipzig begeistert, die mit fünf Bussen angereist waren. Auf ihrer Städtereise, die auch nach Ulm führte, machten sie einen Abstecher. Für die nächsten Wochen haben sich etwa weitere 25 Busse angekündigt.

Bei der Segnung des Brunnens waren auch die in Oberstadion einquartierten Asylbewerber zu Gast und erfreuten sich an den bunten Eiern, obwohl sie mit zwei Ausnahmen Muslime sind. Abi, Yemil, Fahad, Musafa, Achmed und Nubil wie auch Issa, Swikan und Rodi fühlen sich in Oberstadion wohl und werden vor allem von Bruno Fiderer vom örtlichen DRK und Nachbar Karl-Heinz Burghart bestens betreut. Sie hatten die Gruppe auch auf den Dorfplatz begleitet.

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