Bundeswehr: Großauftrag für Liebherr

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Das Liebherr-Werk Ehingen hat von der Bundeswehr einen Großauftrag im Wert von etwa 150 Millionen Euro erhalten. Das entspricht rund einem Zehntel des Jahresumsatzes. Wie das Unternehmen jetzt mitteilt, hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Ende Juni bei Liebherr in Ehingen insgesamt 71 geschützte Mobil- und Bergekrane bestellt.

Der Auftrag umfasst die Lieferung von 33 geschützten Bergekranfahrzeugen mit der Typenbezeichnung G-BKF und 38 Mobilkranen G-LTM 1090-4.2. Das sind Teleskopkrane der 90-Tonnen-Klasse, die ebenfalls mit geschützten Fahrerhäusern und geschützten Krankabinen ausgestattet werden. Die Lieferungen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2018 beginnen und bis 2021 abgeschlossen sein.

Insassen sollen geschützt werden

Das G-BKF von Liebherr ist ein geschütztes Bergekranfahrzeug auf einem vierachsigen Mobilkranfahrgestell. Es ist geländegängig und wendig und kann sowohl zum Heben von Lasten als auch zum Bergen von Fahrzeugen eingesetzt werden. Mit einem 20,9 Meter langen Teleskopausleger kann es Lasten bis zu 20 Tonnen Gewicht schnell und präzise umsetzen. Ausgerüstet ist es zudem mit zwei Bergewinden und einer Abschleppbrille am Fahrzeugheck.

Der von der Bundeswehr in Auftrag gegebene G-LTM 1090-4.2 ist ein von der Serienversion LTM 1090-4.2 abgeleiteter vierachsiger Mobilkran mit geschütztem Fahrerhaus und geschützter Krankabine. Er erhält einen 35,7 Meter langen Teleskopausleger und eine Bergewinde am Fahrzeugheck. Zusätzlich sind Containersysteme für den Transport von Kranausrüstung bestellt.

Der Schwerpunkt bei der Auftragsvergabe galt dem Insassenschutz, erklärt Liebherr. Um die hohen Anforderungen zu erfüllen, arbeitet das Ehinger Werk bei Fahrerhaus und Krankabine mit Rheinmetall zusammen, dem führenden europäischen Systemhaus für Heerestechnik.

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