Brand gelöscht und Verletzten geborgen Hauptübung der Feuerwehr Nasgenstadt

Eine nach einem Blitzeinschlag brennende Scheune löschen sowie einen eingeklemmten Verletzten retten - das probte die Feuerwehr Nasgenstadt.

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Nach dem Sirenenalarm um 16 Uhr traf die Feuerwehr Nasgenstadt am Samstag unter den Augen von Ortsvorsteherin Heike Heinrich und Stadtbrandmeister Oliver Burget sowie interessierten Anwohnern mit zehn Mann rasch an der Gamerschwanger Straße ein. Als Mannschaftstransporter fungierte ein privater VW-Bus. Zwei Traktoren kamen ebenfalls zum Einsatz; einer davon als Zugmaschine für den Maschinenwagen der Wehr.

Abteilungskommandant Thomas Ströbele hatte sich ein Szenario ausgedacht, bei dem durch einen Blitzschlag eine Scheune in Brand geraten war. Die Löschmannschaft stellte alsbald fest, dass gegenüber der Scheune ein Verletzter unter zwei durch das Unwetter umgestürzten Bäumen eingeklemmt war. Als erstes wurde der direkt daneben stehende und umsturzgefährdete Baum mit dem Frontlader des zweiten Traktors abgestützt. Als nächstes musste die eingeklemmte Person vor weiteren Verletzungen geschützt werden, denn mit einer Motorsäge wurde ein besserer Zugang geschaffen. Schließlich konnten die Wehrleute den Verunglückten aus seiner misslichen Lage befreien.

Gleichzeitig hatten mehrere Wehrmänner eine Schlauchleitung von einem Hydranten im unteren Bereich der Gamerschwanger Straße zu ihrem Maschinenwagen gelegt. Nach einiger Zeit konnte dann das Löschen der Scheune, die durch einen brennenden Strohballen symbolisiert wurde, in Angriff genommen werden. Bei einem größeren Brand könne das Wasser durch eine noch längere Schlauchleitung direkt aus der Donau entnommen werden, sagte Ströbele.

Stadtbrandmeister und Ortsvorsteherin waren offensichtlich überzeugt von den gezeigten Leistungen. Am Abend fand noch die Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung statt.

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