Brand bei Cooper in Schelklingen

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Helle Aufregung am Mittwochvormittag bei Cooper Standard in Schelklingen. Im Keller des Bürogebäudes des Automobilteile-Herstellers war ein Brand ausgebrochen. Angestellte versuchten zunächst selbst, das Feuer zu löschen. Vergeblich, selbst mit dem Inhalt von sieben Feuerlöschern war der Brand nicht in den Griff zu bekommen. Das berichtet der Einsatzleiter der Feuerwehr, Schelklingens Gesamtkommandant Ulrich Raiber. Ein Angestellter bekam bei den Löschversuchen zu viel Rauch ab, Sanitäter versorgten später den Mann.

Die Einsatzkräfte wurden um 11.19 Uhr alarmiert. 19 Feuerwehrleute aus Schelklingen, Schmiechen und Hausen rückten aus, um den Brand zu löschen. Im Einsatz waren auch der Kommandant der Feuerwehrabteilung Schelklingen, Thomas Gaus, und seine Stellvertreterin Nadine Bednar. Auch ein Krankenwagen und Polizei waren bald vor Ort. Die Lage sei wegen einer starken Rauchentwicklung zunächst unübersichtlich gewesen, berichtet Raiber. Drei Trupps drangen mit Atemschutz in den Keller vor.

Probleme mit verschlossener Tür

Probleme bereitete den Wehrleuten auch eine verschlossene Tür. „Wir wussten nicht, ob sich der Brand dahinter ausgebreitet hatte“, berichtete Raiber. Der Rauch hatte sich zudem über Schächte im Bürohaus und in benachbarten Firmengebäuden ausgebreitet. Dort löste auch ein Rauchmelder Alarm aus, berichtet Raiber. Die Angestellten verließen ihre Arbeitsplätze und verfolgten aus der Entfernung die Löscharbeiten. Da so zahlreiche Cooper-Mitarbeiter vor dem Gebäude standen, entstand bei Beobachtern der Eindruck, es handle sich um einen Großbrand.

Die Feuerwehr löschte den Brand schließlich mit Wasser. Gleichzeitig setzte die Wehr Lüfter ein, um den Rauch aus den Gebäuden zu bekommen. „Alles in allem hatten wir sicher eineinhalb Stunden Arbeit“, berichtet Raiber. Als Brandherd stellten sich schließlich brennendes Papier und Kartons im Keller heraus. Eine klare Ursache für den Brand war auf Anhieb nicht zu erkennen. Die Polizei ermittelt.

Bilanz Einsatzleiter Ulrich Raiber lobte, dass insgesamt  19 Feuerwehrleute beim Brand im Einsatz waren. Die Mannschaftsstärke sei für die Zeit – am Vormittag eines Werktags – sehr gut gewesen. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Raiber. ben

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