Blumenstraße wird teurer

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Eingehend hat sich der Gemeinderat Rottenacker nach einer Begehung im Juni und einer Informationsveranstaltung für die Anlieger abschließend mit dem Ausbau der Blumenstraße beschäftigt, der im nächsten Jahr kommen soll. Ingenieur Stephan Schranz erläuterte das Vorhaben mit neuer Wasserleitung, Abwasserkanal und Straßenausbau. Kommen wird wohl eine Gasleitung, und die ENBW wird die Stromversorgung von den Dächern ebenfalls in die Erde verlegen, ferner lässt die Gemeinde Leerrohre fürs Breitbandkabel mitverlegen. Das Projekt wird nach aktuellen Berechnungen mit 536 000 Euro rund 100 000 Euro teurer als geplant.

Die Anlieger sollten die Gelegenheit nutzen, ihre Wasser- und Abwasserleitungen ebenfalls erneuern zu lassen, riet Bürgermeister Karl Hauler. Von der Grundstücksgrenze an haben sie dies selbst zu zahlen. Diskussionspunkt war erneut ein Parkplatz vor Gebäude 10, auf den nun laut einhelligem Votum verzichtet werden soll. Das parkende Auto würde zur Hälfte auf der Straße stehen und die Zufahrt zu den beiden südlichen Grundstücken 9 und 11 erheblich erschweren. „Das wäre eine Zumutung für diese Anlieger“, sagte Hauler, der Rat teilte diese Meinung. Ein Kompromiss fand sich für die Gestaltung des Kurvenbereichs. Vier bis sechs Monate wird die Blumenstraße zur  Baustelle, es werde Behinderungen für die Anlieger geben, kündigte der Bürgermeister an. Doch die Sackgasse bekommt für die Bauzeit im Westen eine provisorische zweite Zufahrt zur Munderkinger Straße. Das Büro Schranz wird nun die Ausschreibung vorbereiten, nach Möglichkeit sollen die Arbeiten noch dieses Jahr vergeben werden und im Frühjahr starten. mo

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