Besonders viele Aktive

Mehr Feuerwehrleute will der scheidende Ortsvorsteher im Schmiechener Ortschaftsrat sehen. Die Schmiechener Wehr strebt das goldene Leistungsabzeichen an, was viele zusätzliche Übungen bedeutet.

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Ortsvorsteher Wolfgang Bucher ehrte Kurt Meixner und beförderte Michael Elsner und Ingo Koukal (von links). Foto: Elisabeth Sommer

Die Feuerwehr Schmiechen hat eine Mannschaftsstärke von 29 Aktiven. Gesamtkommandant Ulrich Raiber hat in der Hauptversammlung diese beachtliche Zahl gelobt. Michael Elsner wurde in der Zusammenkunft am Samstagabend im "Hirsch" als jüngster Neuzugang zum Feuerwehrmann befördert. Ingo Koukal ist zum Oberfeuerwehrmann aufgestiegen. Die beiden Beförderungen nahm Ortsvorsteher Wolfgang Bucher vor, um dann Kommandant und Brandmeister Kurt Meixner für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg zu ehren.

Wolfgang Bucher wird wie berichtet im Frühjahr sein Amt aufgeben und nutzte seinen letzten Besuch als Ortsvorsteher, um für den freiwilligen Einsatz der Feuerwehr zu danken, zum Beispiel auch beim Aufstellen des Maibaumes. Bucher, der mit seiner Stellvertreterin Pia Ebe die Versammlung besuchte, bat, die Wehr möge seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin, der vielleicht nicht so viel über die Feuerwehrarbeit weiß, ebenso gut unterstützen. Er rief auch auf, dass Feuerwehrleute sich als Kandidaten zur Ortschaftsratswahl im Frühjahr melden sollten. "Die Feuerwehr könnte im Ortschaftsrat noch besser vertreten sein", meinte Bucher.

Kassierer Paul Bucher berichtete über die Kasse. 24 Wehrleute hatten zusammen mit Feuerwehrkollegen aus Hausen ob Urspring einen dreitägigen Ausflug unternommen. Verschiedene Lehrgänge wurden von Mitgliedern absolviert. Zum Beispiel nahm Klaus Heimberger an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal am Lehrgang "Einführung in die Stabsarbeit" teil. "Wir haben einen sehr guten Ausbildungsstand", hieß es im Schriftführerbericht von Florian Schleicher, den Hubert Stoll vortrug. Auch vier Führerscheine für die Feuerwehrarbeit wurden abgelegt. Die Stadt Schelklingen übernimmt die Kosten für solche Lehrgänge; so auch für das gemeinsame Essen am Abschluss der Hauptversammlung.

Neun Einsätze gab es im Berichtsjahr, und 27 reguläre Übungen. 25 zusätzliche Übungen nahmen die Teilnehmer des Leistungsabzeichens auf sich. Im nächsten Jahr möchte man das Abzeichen in Gold ablegen und nach Möglichkeit den Neuzugängen erst das Leistungsabzeichen in Bronze ermöglichen, blickte Kommandant Meixner voraus. Am kommenden Samstag beteiligt sich die Schmiechener Wehr an der Schelklinger Hauptübung am St. Konradihaus um 15 Uhr. Die Schmiechener wollen künftig mehr auf den Schelklinger Fahrzeugen üben, "so dass wir im Ernstfall auf diesen Fahrzeugen fit sind", sagte Meixner. Gesamtkommandant Raiber erinnerte an die derzeitige Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplanes, und daran, wie optimal ein zentrales Feuerwehrgebäude zwischen Schmiechen und Schelklingen sein könnte.

Vor der Hauptversammlung hatte die Feuerwehr Schmiechen ihre Hauptübung am Kindergarten in der St. Antoniusstraße absolviert. 25 Wehrleute beteiligten sich. Zehn Kinder und Kindergartenleiterin Georgina Gentner mussten aus dem Gebäude unter realistischen Bedingungen gerettet werden. Die Eingangstür war verschlossen. Über die Fenster und Tür zum Garten gelangten die Atemschutzträger ins Gebäude. Bernd Späth hatte die Einsatzleitung inne. Hubert Stoll fungierte als Gruppenführer "Atemschutz/Menschenrettung", während Paul Vitus Dress die Gruppenführung für die Wasserversorgung aus der nahegelegenen Schmiech übernahm. Kommandant Kurt Meixner trat als Beobachter auf und überwachte den Ablauf und die Entscheidungen der Kollegen. Wehrmitglied Klaus Heimberger kommentierte die Übung für etwa 100 Zuschauer, Eltern und Anwohner. Meixner lobte das Verhalten der Kinder. Ein Vorgespräch zur Übung hatte stattgefunden. Die Erzieherinnen machen mit den Kindern bereits jeden Monat eine Sicherheitsübung. Der Sammelplatz ist direkt im Garten. Dort wurden auch am Samstag die Kinder gezählt und die fehlenden Kinder aus dem Gebäude geholt.

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