Besinnliche Klänge beim Kirchenkonzert des Musikvereins Allmendingen

Schwungvolle und besinnliche Klänge erfüllten beim 26. Kirchenkonzert des MV "Harmonia" Allmendingen die voll besetzte örtliche Pfarrkirche.

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Ein schöner, imposanter Anblick. Das Blasorchester des Musikvereins Allmendingen bei Kirchenkonzert in der Pfarrkirche.  Foto: 

Schon seit vielen Jahre pflegt der Musikverein „Harmonia“ Allmendingen die schöne Tradition seines Kirchenkonzertes am ersten Adventssonntag, um die Menschen auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Außerdem wollen die Musiker mit ihrer Musik die Herzen der Zuhörer für soziale Projekte öffnen. Musikerchef Joachim Keller stellte seine Ansprache unter den Leitspruch „Licht ins Dunkle bringen“. Das Kirchenkonzert bringe mit seiner vielseitigen Stückauswahl und dank der hervorragenden Akustik Licht ins Dunkle.

Für soziale Projekte

„Die Musik soll heute im Mittelpunkt stehen. Sie erfreut, tröstet, überwindet Grenzen und führt die Menschen zusammen. Die Musik spricht auf der ganzen Welt dieselbe Sprache und bringt Licht ins Dunkle“, sagte Keller. Er berichtete, dass der Erlös aus dem Kirchenkonzert auch in diesem Jahr wieder an soziale Projekte in der Gemeinde fließen werde.

Dann erfüllten die festlichen Klänge des Vororchesters des Allmendinger und Bergemer Musikvereins unter Leitung von Andrea Mang die barocke Kirche. Es war die Komposition „Music for the Royal Fireworks“ zu hören. In vorweihnachtlicher Stimmung schwelgten die Zuhörer bei dem fröhlichen Stück „Kling Glöckchen kling“. Mit viel Freude und Motivation bewältigten die jüngsten Instrumentalisten ihren Part. Das Publikum bedankte sich mit viel Beifall. Mit einer frappanten Klangfülle und hohem musikalischen Niveau überzeugte  dann das Jugendgemeinschaftsorchester unter Leitung von Steffen Lepple. Die Zuhörer spendeten minutenlang Applaus für das  fesselnde Werk „Mountain Wind“ und der intensiv pulsierenden Komposition „Two Movements“, bei der sich rockige und gehaltvolle Klänge abwechselten. Die Füße ruhig halten war da nicht möglich. Wie viel Spaß den jungen Instrumentalisten des Allmendinger und Bergemer Musikverein das gemeinsame Musizieren macht, bewies das Orchester bei der originellen Zugabe „Küss mich, halt mich, lieb mich“ von Ella Endlich aus dem Märchen „Aschenbrödel“ - bereichert mit Nikolausmützchen und flackernden Lichtern. Musikalische Hörgenüsse bereitete im dritten Konzertpart das aktive Blasorchester, das den Altarraum angesichts der stattlichen Größe des Orchesters bis in den letzten Winkel ausfüllte. Nach Devise von Dirigent Reiner Mäder bot das fein ausgewählte Arrangement „von ällem ebbes“. Zu Herzen ging dabei das berührende keltische „Amazing Grace“. Solistin Nadja Knoll bestach beim „Hornkonzert in Es-Dur“, mit fühlbarer Harmonie vom Orchester begleitet.

Präzise intoniert

Es folgten das vor Energie sprühende Stück „The Legend of Maracaibu“, das mit präzise intoniertem tiefen Blech und feinen Schlagwerktupfern ausgekleideten Stück „Stille Hoffnung“ sowie dem mitreißenden „New Age Christmas“. Mit dem Weihnachtslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ endete das schöne Kirchenkonzert, die Zuhörer sangen von Herzen mit. Rauschender Applaus folgte.

Gut gefüllte Körbe

Still lauschten die Zuhörer der kurzweiligen wie bewegenden Weihnachtsgeschichte, die Pfarrer Jochen Wittschorek in der Kirche vortrug. Und auch die Spendenkörbchen für die sozialen Projekte waren am Ende gut gefüllt. Ein geselliger Umtrunk im Freien schloss sich dem Kirchenkonzert der Allmendinger Musiker an.

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Kommentare

07.12.2017 23:15 Uhr

Kenntnisse der SWP-Reporter immer wieder erstaunlich.

Nachdem sich dieses Jahr schon die SWP-Reporterin C.K. in Altheim bei Allmendingen wähnte obwohl sie sich im Ortsviertel Schwenksweiler befand, berichtet dieses Mal die SWP-Reporterin Emmenlauer aus der barocken Allmendinger Kirche die dummerweise gar nicht barock sondern gotisch ist. Was mir wieder zeigt, dass man nicht alles was in einer Zeitung steht für bare Münze nehmen sollte - oder anders gesagt, Fakenews gibt es nicht nur im Internet sondern auch in der Zeitung.;-)

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