Backhaus, Runweg und ein Feldkreuz stehen auf der Wunschliste 2018

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Rund acht Millionen Euro wurden in den vergangenen zwei Jahren in verschiedene Projekte im Dorf Reutlingendorf investiert, erklärte der Ortsvorsteher, Georg Baur, in öffentlicher Sitzung zum Einstieg in die Beratung zur Wunschliste 2018 an den Obermarchtaler Gemeinderat, dessen Teilort Reutlingendorf ist. Einige der Punkte wurden schon im Gemeinderat  vorberaten, wie Baur anmerkte.

Neues Kreuz

Dazu zählte auch ein neues Feldkreuz beim Neubau des Wasserhochbehälters der Bussen-Wasser-Versorgungsgruppe. Das neue und dritte Reservoir an der Waldecke geht wohl noch diesem Jahr in Betrieb, wird aber voraussichtlich erst im Frühjahr eingeweiht. Bis dahin könnte das alte Kreuz durch ein neues ersetzt sein, wenn im Haushalt die auf 5000 Euro geschätzten Materialkosten eingestellt sind. Den Bau übernehmen dann die Reutlingendorfer Bürger.

Der Ortschaftsrat schlägt den Obermarchtalern auch die Sanierung des früheren Backhauses vor, das nach der Stilllegung schon einige Zeit als Wohnhaus gedient hatte. Auch dieses Objekt ist für 2018 angemeldet. „Es wäre ein Schmuckstück, wenn man es richtet“, sagt Ortsvorsteher Baur.

Um den Wanderwegring um das Dorf einmal schließen zu können, sollten 2018 der Feldweg am Lettenstock und der Weg vom Bauwagen bis zur Kreisstraße, der noch Grasweg ist, geschottert werden, informiert Baur aus der Sitzung. „Grob geschätzt“ sind insgesamt 25 000 Euro erforderlich“, meint Baur.

Zudem ist für das nächste Jahr auch die Sanierung des Baches bei der Kiesgrube einschließlich der Gemarkung Obermarchtal auf die Liste gesetzt worden. Der Ortschaftsrat weist auch darauf hin, dass das Bachbett unterhalb des Klärwerks beobachtet werden sollte. Entstünden dort größere Auswaschungen, müssten diese beseitigt werden. Der Ortsvorsteher wurde vom Ortschaftsrat beauftragt, mit den Grundstückseigentümern nochmals Verbindung aufzunehmen und zu prüfen, ob ein Fußweg entlang der Kreisstraße realisiert werden könnte.

Aus laufenden Betriebskosten des Verwaltungshaushaltes sollen Sanierungsmaßnahmen an der Bushaltestelle im Oberdorf und die Durchforstung des „Wäldles“ beim Sportplatz gedeckt werden, schlägt das Gremium in Reutlinendorf der Gemeinde vor. 2019 sollte in Kooperation mit der Firma Maucher die Verlegung der Gemeindeverbindungsstraße nach Datthausen geplant werden, wo das Kieswerk sein Abbaugebiet erweitern wird.

Spielplatz erweitern

Auf die „Wunschliste“ für 2019 kam auch die Sanierung des Straßenbelags der Haldenstraße. „Die Idee einen zweiten Spielplatz im Dorf anzulegen wurde mit Stimmenmehrheit verworfen.“ Gewünscht wird stattdessen eine Erweiterung des bestehenden Platzes mit einer Kletterseilwand und einer Wippe.

Im weiteren Verlauf der Sitzung äußerte sich der Ortsvorsteher lobend über den bevorstehenden Ausbau des Backbone-Netzes. Die Finanzierung sei gesichert.  Er bemängelte jedoch, dass sich „kein Anbieter darum kümmert, dass der Mobilfunk noch funktioniert“.

Erfreulicherweise habe 2017 eine private Sanierungsmaßnahme aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum unterstützt werden können, betonte Baur unter „Verschiedenes“. Er hoffe auch, dass 2018 weitere Privatobjekte aus dem ELR gefördert werden können, damit die Leerstände im Ort verschwinden.

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