Ausbildungsplätze bei Liebherr, Tries und Burgmaier begehrt

Der Berufsinformationstag im Ehinger Liebherr-Werk sowie der Tag der Ausbildung bei der benachbarten Firma Tries und Burgmaier Technologies in Allmendingen waren gut besucht.

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Die Unternehmen im Raum Ehingen haben bei Schülern und Eltern als Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe ein hohes Ansehen. Das zeigte sich am Samstag: Das Liebherr-Werk und der Hydraulik-Elemente-Hersteller Tries in Ehingen sowie Burgmaier Technologies in Allmendingen hatten geöffnet, um über Ausbildung und berufsbegleitendes Studium zu informieren. Die Resonanz war hervorragend.

Spitzenreiter war erneut der Kranhersteller Liebherr, der als Großunternehmen mit 3300 Mitarbeitern, davon 200 Lehrlingen, den größten Bedarf an Auszubildenden hat und in der Region als begehrtester Arbeitsgeber gilt. So hatten die Ausbildungsverantwortlichen um Hans-Georg Wahler und Annika Bloching sowie die aktuellen Auszubildenden alle Hände voll zu tun, um die Interessierten zu informieren und Fragen zu beantworten. Dazu gehörten Fragen nach dem Ausbildungsgehalt wie die nach den Chancen auf eine Übernahme nach der Lehre. „Wir übernehmen eigentlich alle unserer Auszubildenden. Wir bilden ja speziell für unseren eigenen Bedarf aus“, betonte Hans-Georg Wahler als gewerblicher Ausbildungsleiter. Und die Früchte dieser Arbeit will sich Liebherr nicht nehmen lassen.

Auch drei Schülerinnen aus Schelklingen und Schmiechen machten einen Rundgang bei Liebherr: Gymnasiastin Brid Lorenz strebt ein Duales Studium im Bereich Mechatronik an und informierte sich mit Realschülerin Ina Meixner und Maya Stoll, Neuntklässlerin im Gymnasium. Die Brüder Dario und Justin (beide 15) aus Altheim bei Schemmerhofen wollten Einblick in die Ausbildung eines Mechatronikers gewinnen. Manche wollten wissen, was für Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen.

Bei der Firma Tries wurden die Besucher von Geschäftsführer Roland Stirmlinger begrüßt, der auch nähere Informationen über das Unternehmen parat hatte. Ausbildungsleiter Karlheinz Walter und sein Kollege Georg Wiest standen mit einem Dutzend Azubis in der Lehrwerkstatt Rede und Antwort. Wie Walter einer Gruppe berichtete, seien schon zahlreiche Mitarbeiter nach der Ausbildung zum Industriemechaniker zum Studieren gegangen und danach als Ingenieur wieder zurückgekommen. „Hier bei Tries hat man viele Möglichkeiten, auch innerhalb des Betriebs aufzusteigen.“ Aktuell seien 15 Lehrlinge beschäftigt, fünf kommen im Herbst dazu, teilte Roland Stirmlinger mit. Während Liebherr nur noch Online-Bewerbungen annimmt, können Bewerbungen bei Tries noch mit der Post geschickt werden.

Fürs Durchhalten belohnt

Die Firma Burgmaier, die parallel zu Liebherr und Tries jetzt im dritten Jahr einen Tag der Ausbildung anbietet und in den beiden ersten Jahren eine eher verhaltene Resonanz verbucht hatte, wurde nun fürs Durchhalten belohnt: Viele potenzielle Berufseinsteiger waren diesmal sogar zuerst nach Allmendingen gefahren. Erstmals bei Burgmaier war Luca Betz (15)aus Kirchen. Der Jugendliche möchte Industriemechaniker werden. Michael Barth (15) aus Griesingen besucht aktuell die neunte Klasse des Johann-Vanotti-Gymnasiums. Er sucht für das nächste Jahr einen Platz zum Praktikum. Interessant findet er, dass der Allmendinger Betrieb ein Duales Studium zum Wirtschaftsingenieur anbietet. Lukas Scheible (16) aus Pfraunstetten würde nach Abschluss seiner Gewerblichen Berufsfachschule gerne eine Lehre als Mechatroniker bei Burgmaier beginnen. Sechs bis acht gewerbliche und zwei kaufmännische Azubis will das Unternehmen für 2018 einstellen, berichtet Franz Mall. Der Ausbildungsleiter war begeistert über das große Interesse von Schülern und vor allem Eltern. Übrigens hat Burgmaier keine Bewerberfrist festgelegt.

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