Etwa 3000 Besucher kommen zu 34. Allmendinger Gesundheitstagen

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  • Ein starker Partner bei den Allmendinger Gesundheitstagen ist seit vielen Jahren die ADK Gmbh für Gesundheit und Soziales des Alb-Donau-Kreises. Vor dem Großmodell eines geöffneten Herzens spricht Landrat Heiner Scheffold am Stand der ADK mit (von links) Geschäftsführer Wolfgang Schneider, Chefärztin Annett Schiefer und Sozialdezernent Josef Barabeisch.  Fotos: Emmenlauer 1/2
    Ein starker Partner bei den Allmendinger Gesundheitstagen ist seit vielen Jahren die ADK Gmbh für Gesundheit und Soziales des Alb-Donau-Kreises. Vor dem Großmodell eines geöffneten Herzens spricht Landrat Heiner Scheffold am Stand der ADK mit (von links) Geschäftsführer Wolfgang Schneider, Chefärztin Annett Schiefer und Sozialdezernent Josef Barabeisch. Fotos: Emmenlauer Foto: 
  • Gruppenbild mit Dame: Organisatorin Marlinde Gabora mit (von links) dem früheren Chefredakteur Jörg Bischoff, Gründer Lothar Beier, Sozialminister Manfred Lucha, Landrat Heiner Scheffold, Chefredakteur Ulrich Becker und Bürgermeister Robert Rewitz. 2/2
    Gruppenbild mit Dame: Organisatorin Marlinde Gabora mit (von links) dem früheren Chefredakteur Jörg Bischoff, Gründer Lothar Beier, Sozialminister Manfred Lucha, Landrat Heiner Scheffold, Chefredakteur Ulrich Becker und Bürgermeister Robert Rewitz. Foto: 
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Mit starker Resonanz beim Publikum, mit hoher Anerkennung durch Landessozialminister Manfred Lucha, ersten Fachvorträgen und einer Fachmesse mit breitem Angebot sind am Wochenende die 34. Allmendinger Gesundheitstage eröffnet worden. „Alles für die Gesundheit“ ist in diesem Jahr das Motto der Veranstaltungsreihe, die als beispielhafte Plattform gelobt wird und das zentrale Thema Gesundheit aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

Ein funktionierendes Gesundheitswesen sei ein elementarer Eckstein der Politik, sagte Lucha bei der feierlichen Eröffnung. Es könne sich nichts alles auf der ökonomischen Ebene abspielen: „Der Mensch ist wichtig.“ Der Politiker der Grünen ist in diesem Jahr Schirmherr der Gesundheitstage und verband den Umbruch im Gesundheitswesen mit aktuellen Ergebnissen aus dem Armuts- und Reichtumsbericht: „Die Ungleichheit der Gesellschaft drückt sich auch in der ungleichen Lebenserwartung der Menschen aus. Die Höhe des Nettoeinkommens ist entscheidend, wie lange man lebt.“  Einen Seitenhieb verpasste Lucha der AfD und deren Politik im Land: Sie schüre mit Verschwörungstheorien Angst. „Diese Politiker sorgen sich kein Deut um die Schwächeren.“ Dagegen sorge eine so wertvolle Veranstaltung wie die Allmendinger Gesundheitstage für „das Gute, für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen.“

Ulrich Becker, Chefredakteur der SÜDWEST PRESSE, die die Gesundheitstage mit der Gemeinde Allmendingen veranstaltet, lobte deren vielfältiges Angebot und meinte mit einem Schmunzeln: „Sie sollten von den Krankenkassen als gesundheitsfördernd anerkannt und von den Ärzten per Rezept verschrieben werden.“

Allmendingens Bürgermeister Robert Rewitz hatte bei der Eröffnung in der Aula des Schulzentrums die vielen Gäste begrüßt und sprach von einem Herzensanliegen, auch Lothar Beier willkommen heißen zu können. Der frühere Redaktionsleiter der SÜDWEST PRESSE hatte mit Allmendingens damaligem Bürgermeister Karl Spitzmüller die Gesundheitstage gegründet. Für den in diesem Jahr verstorbenen Spitzmüller bat Rewitz um eine Gedenkminute. „Aber was wären die Allmendinger Gesundheitstage ohne Marlinde Gabora“, sagte Rewitz und lobte sie als „gute Seele, Motor, Organisatorin und Moderatorin“. So ein großes Gemeinschaftswerk funktioniere über Jahrzehnte nur, wenn Menschen mit viel Idealismus und Nächstenliebe dahinter stehen.

Das Thema Gesundheit anschaulich gemacht haben die mehr als 60 Aussteller in der Allmendinger Turn- und Festhalle mit ihrem vielschichtigen Angebot an Patientenberatung, Wellness, Fitness, Vorsorge, Naturheilkunde, Leben im Alter und aktiver Lebenshilfe durch die vielen Selbsthilfegruppen. Themen der ersten Fachvorträge  waren moderne Altersforschung, Herzerkrankungen oder Osteoporose als unterschätzte Volkskrankheit (ausführliche Berichte folgen). Auch die „Mobile Praxis“ mit Workshops und Einzelgesprächen von Ärzten, Therapeuten und Heilpraktikern fand in ihrer fünften Auflage eine gute Resonanz. Abgerundet worden ist das auf Körper und Seele zugeschnittene Programm mit Wanderungen,  Radtour, Gewinnspiel, Gemäldeausstellung der Künstlerin Andrea Sroka im Bürgerhaus, der Blutspenderehrung des DRK-Ortsvereins Allmendingen, einem Standkonzert des Bergemer Musikvereins sowie Vorführungen der DRK-Rettungshundestaffel im Außenbereich. Heute informiert Chefarzt Dr. Michael Jamour über Alzheimer und Parkinson (19.30 Uhr Bürgerhaus Allmendingen).

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Allmendinger Gesundheitstage

In Allmendingen finden wieder die diesjährigen Gesundheitstage statt.

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