Albverein Justingen/Ingstetten zieht Bilanz

Der Albverein Justingen/Ingstetten hat in seiner Hauptversammlung Bilanz gezogen. Höhepunkt im Jahr 2013 war die Einweihung der Infotafel.

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Bernhard Gaus und Dietmar Gaus mit Vertrauensmann Rainer Moser. Die Geehrten bekamen die Urkunde des Vereins, eine Anstecknadel, einen gravierten Zinnteller sowie eine kleine Kollektion verschiedener Biersorten. Foto: Albverein Justingen/Ingstetten

32 Besucher kamen am Samstagabend in den "Adler" nach Justingen, wo die Hauptversammlung der Ortsgruppe Justingen/Ingstetten des Schwäbischen Albvereins stattfand. Das teilt Schriftführer Michael Eck mit. Vor Versammlungsbeginn berichtete Steffi Leicht über die Hintergründe der Typisierungsaktion von Stammzellenspendern. Steffi Leichts Vater, Georg Roth, ist an Blutkrebs erkrankt. Im Kampf gegen die Krankheit organisieren er und seine Tochter mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei für Sonntag, 27. April, von 13 bis 17 Uhr, im Feuerwehrhaus in Justingen eine Typisierungsveranstaltung.

Schriftführer Michael Eck gab einen Rückblick über 2013; es war einiges geboten. Ein Höhepunkt war die feierliche Enthüllung einer Informationstafel am Sandburren zwischen Justingen und Ingstetten. Dort war 1871 der erste Wasserhochbehälter der Albwasserversorgung errichtet worden. Im Laufe der Zeit wurde das Wasserreservoir verlegt, Bäume und Hecken wucherten das Denkmal technischer Entwicklung zu. Die Ortsgruppe hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Andenken an diese Einrichtung wieder aufleben zu lassen. In mehreren Arbeitseinsätzen wurde zunächst die Sicht auf den Erdhügel freigemacht. Weiter wurde eine Sitzgelegenheit aufgestellt. Schließlich fand am 9. November ein kleiner Festakt statt.

Auf den Jahresbericht folgten die Fachberichte vom Naturschutz, vorgestellt von Karina Steudinger, und der des Wegewartes Markus Kempf. Kempf gab einen Ausblick über die zukünftige Gestaltung der Beschilderung von Wanderwegen im Alb-Donau-Kreis unter Federführung der Schwäbischen Alb Touristik. Der Kassenbericht von Hanne Schmuker zeigte, dass die Arbeitseinsätze auch finanziell zu Buche schlugen und der Verein mit einer negativen Bilanz ins Jahr startete. Die Kassenprüfer bescheinigten eine saubere Kassenführung.

Vertrauensmann Rainer Moser ehrte Bernhard Gaus und Dietmar Gaus, die seit 25 Jahren im Verein sind. Nach einer Essenspause rundete Uta Kramer den Abend mit einem Vortrag über das Biosphärenreservoir Schwäbische Alb ab. Kramer, selbst Mitglied im Ausschuss der Ortsgruppe Justingen/Ingstetten als Naturschutzwartin, ist offizielle Biosphären-Botschafterin.

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