Aktionstag am Sonntag: Volles Programm in Backhaus, Dorfhaus und Höhle

Am Biosphären-Aktionstag haben in Hütten viele zusammengearbeitet. Brot aus dem Backhaus, Handwerk im Dorfhaus und der Besuch der Bärentalhöhle - es war vieles geboten für die Gäste am Sonntag.

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  • Aktionstag in Hütten: Besucher genossen das Essen, wagten sich in die Bärentalhöhle, schauten in die Bürstenmacherwerkstatt oder ins Backhaus - und überall waren freundliche Menschen zu sehen. Fotos: Anne Laaß 1/4
    Aktionstag in Hütten: Besucher genossen das Essen, wagten sich in die Bärentalhöhle, schauten in die Bürstenmacherwerkstatt oder ins Backhaus - und überall waren freundliche Menschen zu sehen. Fotos: Anne Laaß
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"Heute gibt es keine Preise, jeder zahlt für das Essen, was es ihm wert ist", sagte Kurt Kaiser vom Gasthof "Bären" in Hütten. Es war viel geboten beim Aktionstag im Ort am Sonntag. Das Backhaus wurde vom "Bären" verpflegt und am Biosphäreninformationsstand konnte man sich im Butterschütteln mit frischem, selbstgebackenem Brot versuchen. Dafür waren unter anderem Margret Endres und Klara Ströbele zuständig. Wer bei ihnen vorbeischaute, wurde freundlich umsorgt, mit Kaffee bedient und konnte Unterhaltungen über das beste Mischverhältnis von Dinkelbrot lauschen. Fazit: "Zuletzt entscheidet doch der Geschmack."

Heinz Uhl vom Förderverein Hütten stand im denkmalgeschützten Dorfhaus für die Fragen der Besucher zur Verfügung. Ruhig und gelassen führte er einzelne Gruppen durch das im 17. Jahrhundert erbaute Haus. Im Dachstuhl des Gebäudes befindet sich die Bürstenmacherwerkstatt von Andreas Rupp aus Sondernach. Uhl gab den Tipp, sich doch einen kleinen Besen für die Tastatur zuzulegen. In der Schmiede bemerkt er zudem, dass es eine gewisse, mittlerweile verlernte Fingerfertigkeit brauche, um aus heißem Metall etwas fertigen zu können. Während des Rundgangs macht Uhl darauf aufmerksam, dass in der Schlossruine Justingen womöglich das erste Gefängnis des 11. Jahrhunderts gefunden wurde.

Markus Boldt vom Höhlenverein Blaubeuren genoss am Aktionstag das "klasse Wetter". Bis zum Mittag hatten sich zwar nur wenige Besucher eingefunden, die Bärentalhöhle war jedoch das meistbesuchte Ziel. Vor allem die Kleinsten waren begeistert von der Höhle. Franka erzählte, dass es ihr sehr gut gefallen habe und sie gern noch einmal hinabklettern würde. Das jüngste Mitglied der Höhlenexpedition am Sonntag war ein vierjähriges Mädchen. "Für die Kinder ist es kein Problem, durch die engen Schlurfe oder den Korkenzieher zu kommen", sagte Markus Boldt. Die Erwachsenen hätten schon mehr Respekt vor dem Höhlensystem. Petra Boldt sagte kurz vor einer Führung, dass Gottfried, der höhleneigene Siebenschläfer, "am heutigen Tag leider nicht zu sehen sein wird". Ihm sei es viel zu hektisch.

Während des Aktionstags in Hütten trafen die Besucher auf viele freundliche Menschen. Uta Weiß am Informationsstand gab sich viel Mühe und erklärte den Interessenten den besten Wanderweg zum Schloss oder zur Bärentalhöhle. "Ich mache das doch gern", sagte Uta Weiß. Dies trifft auch die Stimmung aller Teilnehmer des Aktionstages.

Info Eine Orchideenwanderung ist am Samstag, 24. Mai, geboten. Start ist um 13.30 Uhr am Biosphären-Infozentrum in Hütten. Anmeldung: wolfgang_bohn@t-online.de oder Telefon: (07381) 1092 (abends)

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