Abfluss der Schmiech soll besser werden

Die ersten Maßnahmen wirken, der Abfluss im Unterlauf der Schmiech könnte aber besser sein. Das ist Ergebnis eines Vor-Ort-Termins der CDU-Fraktion.

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Mit dem Abriss der alten Brücke in der Murrengasse auf Höhe der Staigmühle der Familie Hänn ist der Abfluss der Schmiech besser geworden, sagte Rolf Schmid vom Tiefbauamt der Stadt beim Vor-Ort-Termin der CDU-Fraktion im Ehinger Gemeinderat. Die hat sich am Dienstagabend am Narrenstadel getroffen, um sich über die bisherigen Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Schmiech zu informieren. Dazu gehören der Abriss der alten Brücke, die als Abflusshemmnis galt, und der Neubau der Brücke beim Narrenstadel. Was jetzt in diesem Sommer folgen soll, sind vor allem Aufweitungen der Schmiech im Abschnitt flussaufwärts bis zum Regenüberlaufbecken IV am Bahndamm bei Denns Biomarkt an der Pfisterstraße.

Dass es an der Schmiech dennoch mal zu Stauungen kommt, hat nach Darstellung Schmids vor allem mit der Wiesmühle zu tun. Die letzte der vier Mühlen an der Schmiech nach Heckenmühle, Kästlesmühle und der Staigmühle gehört seit 2004 einem Stuttgarter Patentanwalt, der den Kraftwerksbetrieb nicht so wie die drei Obenlieger an den Stand der Schmiech anpasse. Der Eigentümer handele vollkommen im Rahmen einer erteilten Genehmigung, sagte Schmid, der sich wie CDU-Gemeinderat Michael Mouratidis aber fürs Hochwassermanagement an der Schmiech eine flexiblere Regelung wünscht: Wenn viel Wasser kommt, wäre es hilfreich, wenn auch an der Wiesmühle der Abfluss etwas erhöht wird. Bereitschaft sei schon signalisiert, sagte Schmid, es gebe bald ein Gespräch zwischen Stadt, Eigentümer und Landratsamt als Wasserrechtsbehörde.

Als vermutlich entschärft bewerteten die CDU-Gemeinderäte mit Peter Kienle und Uschi Veser von der Narrenzunft das Problem des Oberflächenwassers vor dem Narrenstadel. Weil seit dem Neubau der Brücke viele Flächen versiegelt sind und Hof und Straße tiefer liegen als die Schmiech, staut sich dort - zuletzt am 1. Mai - Regenwasser auf dem Parkplatz. Daraufhin sind ein zweiter Schacht im Hof vor dem Stadel und eine stärkere Pumpe eingebaut worden. Die sitzt in dem aufgeschütteten kleinen Damm, der den Narrenstadel vor Schmiechwasser schützen soll, ist schwimmerbetrieben und pumpt das Oberflächenwasser in die Schmiech.

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