"Frauenzimmer" im Hüttener Dorfhaus

Ausgesperrt oder eingesperrt? Im Hüttener Dorfhaus gibt es ein "Frauenzimmer". Die Bezeichnung an einer Tür im Haus - unser zweites Adventskalender-Türchen - ist nicht historisch belegt, sondern aus männlichem Jux und launiger Tollerei entstanden.

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Die zweite Tür des SÜDWEST-PRESSE-Adventskalenders öffnet für uns Max Raiber. Es führt zum "Frauenzimmer" im Hüttener Dorfhaus.  Foto: 

Ausgesperrt oder eingesperrt? Im Hüttener Dorfhaus gibt es ein "Frauenzimmer". Die Bezeichnung an einer Tür im Haus - unser zweites Adventskalender-Türchen - ist nicht historisch belegt, sondern aus männlichem Jux und launiger Tollerei entstanden. "Wir wollten bei unseren Zusammenkünften unter uns bleiben", erzählt Max Raiber schmunzelnd. Die Frauen hätten sich aber vor allem beim gemeinsamen Pizzaessen und "interessanten Gesprächsthemen" mit an den Männertisch gedrängt, meint der einstige Ortsvorsteher, der gewisse Themen - zumindest damals - lieber in einer Männerrunde erörtet haben wollte. Deshalb habe man den Frauen per Schild kurzerhand ein eigenes Zimmer zugewiesen. Die Begebenheit ist schon ein paar Jahre her, und dass sich die Frauen immer so an den Ausschluss gehalten haben, kann man auch nicht ganz glauben. Denn die einzige Möglichkeit, das Frauenzimmer wieder zu verlassen, geht durch das Männerzimmer. Männer und Frauen kommen trotz Frauenzimmer im Hüttener Dorfhaus nicht ungesehen aneinander vorbei.

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