"Besucher begeistert"

Die Neugestaltung des Cursillo-Hauses in Oberdischingen ist gelungen, urteilten die teils weit gereisten Besucher beim "Tag der offenen Tür".

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Seit Dezember waren zahlreiche Handwerker und rund 40 ehrenamtliche Helfer im Cursillo-Haus in Oberdischingen fleißig zugange, um das 220 Jahre alte denkmalgeschützte Gebäude, "das noch den Charme der 70er Jahre hatte", wie Leiterin Julia Kohler sagte, umfassend zu sanieren und zu renovieren. Mehrheitlich geschahen diese Arbeiten in den oberen Etagen des Hauses, da das Erdgeschoss bereits 2006 gerichtet worden war. Der Betrieb hat bis Anfang Mai geruht.

Am Samstagabend fand zur Einweihung des neu gestalteten Bildungshauses bereits ein Gottesdienst mit Weihbischof Thomas Maria Renz in der örtlichen Pfarrkirche statt. Gestern konnte die Einrichtung bei einem "Tag der offenen Tür" besichtigt werden. "Wir haben reihum Lob erhalten. Die Besucher sind begeistert", freuten sich Julia Kohler und ihr Team.

"Es ist wunderschön hell und warm hier. Die Atmosphäre hüllt einen gerade zu ein. Man vergisst den Alltag. Und durch die schlichte, klare und freundliche Einrichtung sind die Räume noch weiter geworden", schwärmten Anton und Theresia Kramer, die eigens aus Biberach hergefahren waren, um das "neue" Cursillo-Haus als bekannte Bildungsstätte, Ort der Besinnung, des Rückzugs und der Einkehr, auch für Pilger auf dem Jakobusweg, anzuschauen. Reges Interesse fanden die Gästezimmer in den beiden oberen Etagen, "die nicht nur mit Zahlen, sondern mit Persönlichkeiten als Zeugen des Glaubens erkennbar sind", teilte Julia Kohler mit. Als Ort der Begegnung, des Gebets und der Stille präsentierte sie die Licht durchflutete Hauskapelle mit dem neuen Altar und Ambo. Am Samstag soll der erste Gottesdienst dort stattfinden.

Eine Besuchergruppe mit 23 Personen war aus Erbach hergewandert. "Das sind fast alles Helfer. Wir haben so viel Zuspruch erfahren. Ich bin begeistert", meinte die Leiterin. Rast machten zwei junge Pilgerinnen, die auf dem Jakobusweg unterwegs sind: Während Theresia Wagner mit ihrer Freundin von Erfurt bis nach Oberdischingen gewandert ist, hat Andrea Raven das Ziel Rom im Blick.

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