Strobel: Politik sollte Standorte auswählen

Standorte für Pumpspeicherkraftwerke sollten nicht von Unternehmen, sondern von der Politik festgelegt werden, meint der Arnegger Ortsvorsteher Manfred Strobel. Er nannte in der Blausteiner Gemeinderatssitzung das Beispiel des Regionalverbands Neckar-Alb, der - ähnlich wie bei Windkraftanlagen - bei der Teilfortschreibung des Regionalplans 30 Standorte untersucht und am Ende sieben als Vorrangflächen ausgewiesen hat. Gewählt wurden Standorte mit Höhendifferenzen zwischen 200 und 350 Metern. Das im Blautal geplante Werk hat nach den Plänen der SWU eine Fallhöhe von 162 Metern.

Das Raumordnungsverfahren für das Kraftwerk im Blautal wird vom Regierungspräsidium spätestens Mitte Juni abgeschlossen. Bei positivem Ergebnis folgt ein wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren des Landratsamts. Die Untersuchungen, zu denen Bohrungen gehören, werden öffentlich vorgestellt.


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Autor: SWP | 29.02.2012

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