Ehinger Fasnet als großes Heimatfest

Ehingen.  Mit der Sonderausstellung "Auf zur Ehinger Fasnet 2012", die in der Sparkasse eröffnet wurde, will die Narrenzunft auf die Fasnet einstimmen.

Zahlreiche geladene Gäste waren am Mittwochabend zur Eröffnung der Ausstellung "Auf zur Ehinger Fasnet" in die Sparkasse gekommen. Vertreter der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Alexander Baumann, der erste Beigeordnete Sebastian Wolf und Ordnungsamtsleiter Ludwig Griener, Vertreter von Ämtern und Schulen, die Inhaber beider Ehinger Busunternehmen, die 2012 den Fasnetsbus abwickeln, Sicherheitsfirmen und andere, die in irgendeiner Weise mit der Ehinger Fasnet verbunden sind.

Natürlich auch die Verantwortlichen aller sechs Gruppen der Ehinger Narrenzunft "Spritzenmuck", die in ihren Häsern die Vernissage bereicherten. Als die Matekapelle zum Auftakt in den Abend musizierend die Schalterhalle eroberte, klatschten, schunkelten und sangen die Gäste mit. Sparkassendirektor Klaus Höpner als Hausherr hieß die fröhliche Schar willkommen. Er sei 1997 mit der Fasnet erstmals in Berührung gekommen, damals noch mit Vorbehalt. Doch sei er längst mit dem Fasnetsvirus infiziert. Mit strahlender Miene bedankte sich Narrenchef Lothar Huber bei Höpner, dass die Sparkasse den Ehgner Narren eine solche Plattform für diese Sonderausstellung zur Verfügung gestellt habe.

"Unsere Fasnet hat nicht an Attraktivität verloren. Die Ehinger Fasnet ist unser großes Heimatfest", meinte Huber mit ausschweifender Gestik. "Und das, was die Ehinger Fasnet so besonders macht, wird in dieser Ausstellung gezeigt. Geschichtliches und Aktuelles, von den Kügele bis zu den Muckenspritzern." Nach einer weiteren Einlage der Matekapelle, die Lothar Huber als beste Lumpenkapelle der schwäbisch-alemannischen Fasnet wertete, steuerte Jürgen Hohl von der Narrenzunft Weingarten, Fasnetsurgestein und kultureller Beirat der Vereinigung Schwäbisch-Alemanischer Narrenzünft (VSAN), eine informative Lehrstunde über die Wurzeln und Bräuche der Fasnet unter dem Motto "Fasnacht, Fasching, Karneval" bei. Nach dem Vortrag wartete auf die Gäste ein Büffet. Zudem lieferten viele kleine Details der Ausstellung reichlich Gesprächsstoff und einen Blick zurück.

Info Die Ausstellung ist bis Aschermittwoch, 22. Februar, zu den

Geschäftszeiten der Bank zu sehen.


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Autor: RENATE EMMENLAUER | 10.02.2012

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