2000 Maultaschen im Nu verkauft

Auch die zwölfte Aktion mit dem Verkauf von Maultaschen in Rottenacker war erfolgreich. Der Erlös kommt wieder der Jugendarbeit im Ort zugute.

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Wie die warmen Wecken gingen die Maultaschen weg, die der Förderverein "Jugend- und Gemeindearbeit Rottenacker" (Fjgaro) am Samstag vor der Apotheke angeboten hat. Innerhalb einer knappen Stunde waren die 2000 Stück fast verkauft, 200 wurden für die Feinschmecker reserviert, die sich um die Mittagszeit gleich vor der Apotheke das schwäbische Leibgericht servieren ließen.

Es war die zwölfte Maultaschenaktion, und jedes Jahr findet sie eine gute Resonanz. Der Maultaschenverkauf ist immer auch ein geselliger Treffpunkt und bietet Gelegenheit zum schwätzen. Bereits am Freitag wurde alles vorbereitet. Im kleinen Saal der Turn- und Festhalle waren Helfer damit beschäftigt, Teig und Füllung in Form zu bringen, vor der Halle dampften zwei große Kessel beim Kochen der Maultaschen. Pfarrer Jochen Reusch, Vorsitzender von Fjgaro, war draußen "Herr des Feuers", während drinnen sein Vize, Bürgermeister Karl Hauler, mit der von Jochen Reusch konzipierten Schneidemaschine im Einsatz war. Mit ihr lassen sich fünf Maultaschen auf einmal von der Rolle abschneiden, was eine ziemliche Erleichterung bedeutet.

65 Kilogramm Teig, 60 Kilo Hackfleisch, zehn Kilo Brät, sechs Kilo Speckwürfel und 350 Eier wurden verarbeitet. "Der Rest vom Rezept bleibt geheim", schmunzelte Ingrid Zimmer. Pfarrer Reusch hat nämlich ein spezielles Händchen für die Gewürze. Alles lief wie am Schnürchen und so ging auch der Verkauf am Samstag vonstatten. Etwa 20 freiwillige Helfer waren dieses Jahr bei der Aktion im Einsatz und freuten sich darüber, dass die Kasse klingelte. Der Erlös kommt der Jugend in der Gemeinde zugute, der kirchlichen Jugendarbeit ebenso wie dem Jugendzentrum. Und so passte es gut, dass auch etliche Jugendliche mithalfen.

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