Eisschlag vom Windrad

Große Löcher haben Eisteile in ein Schuppendach geschlagen, mehrere tausend Euro Schaden sind entstanden. An der benachbarten Windanlage ist ein Sensor ausgefallendeshalb hat sich aus Nebel Eis gebildet.

SWP |

Böttingen. Ein Böttinger Bürger traute dieser Tage morgens seinen Augen nicht, als er zum landwirtschaftlichen Gemeinschaftsschuppen kam und am angrenzenden Schuppen große Löcher am Dach feststellte.

Daraufhin verständigte er den Eigentümer des entsprechenden Schuppenteiles, welcher dann im Innenbereich Eisreste feststellte.

Die Ursache war schnell festgestellt: Von der nahegelegenen Windkraftanlage, welche nach dem Schuppen gebaut wurde, hatte sich von den Rotorblättern Eis gelöst, der sich durch den Nebel gebildet hatte und war auf das Dach und der Umgebung niedergegangen. Das Aluminiumtrapezdach wurde hierbei komplett beschädigt. An drei Stellen durchschlugen die Eisteile großflächig das Dach. Es ist ein Schaden von mehreren tausend Euro entstanden. Eingelagerte landwirtschaftliche Geräte wurden augenscheinlich nicht beschädigt. Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Eisniederschlages niemand in dem Schuppenteil sowie auf der angrenzenden Straße, auf der außer Fahrzeugen auch Jogger und Fußgänger unterwegs sind.

Laut Techniker der Windanlage-Betreiberfirma ist wohl ein ausgefallener Sensor für den Eisabwurf verantwortlich.

Bereits 2002 fand ein Eiswurf an den Windkraftanlagen statt. Einzelne größere Eisteile waren bis zu 130 Meter weit geschleudert worden, wobei damals glücklicherweise kein Sachschaden entstand.

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