Spvgg beendet tolle Regionalligarunde mit Sieg

Tischtennis: Kaiserslautern ist eine Nummer zu groß für Satteldorf (3:9). Dafür wird Heilbronn distanziert (9:3).

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Mit einem Doppelspieltag beendeten die Satteldorfer Tischtennis-Cracks eine erfolgreiche erste Saison in der Regionalliga Südwest. Beim letzten Heimspiel gegen die Spitzenmannschaft der TSG Kaiserslautern mit ihrem Star Gnanasekaran (Nummer 106 der Weltrangliste) an der Spitze waren drei Punkte ein Erfolg (3:9). Mit dem 9:3 beim Schlusslicht Heilbronn bestätigten die Mannen hinter Gabriel Stephan ihre Regionalligatauglichkeit noch mal deutlich.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge begrüßte Abteilungsleiter Thomas Pfänder die Gäste zum letzten Heimspiel gegen Kaiserslautern. Lachend, weil er dem Team zur tollen Runde gratulierte, weinend bei der Verabschiedung von Marius Henninger, Michael Rapp und von Mannschaftsführer Wasilis Alvanidis, der ein Sabbatjahr einlegt.

Vizemeister Kaiserslautern hofft noch auf einen Aufstieg in die dritte Liga und trat erstmals in der Rückrunde komplett an, also mit Santhiyan Gnanasekaran, der gerade als Nummer 106 der Welt von einem Asienturniertrip zurückgekehrt war. In Reihen der Gastgeber sank damit die Hoffnung auf einige Einzelpunkte erheblich. Doch der Start strafte alle Pessimisten Lüge. Stephan/Bärwald – mit einem Spielverhältnis von 22:1 und der Topposition in der Doppelrangliste der Liga – ließen sich auch von Horshkov/Marinkovic nichts vormachen und punkteten mit 3:1. Nur mit einigen sehenswerten Einzelpunkten konnten Henninger/Alvanidis gegen Gnanasekran/Adamiak glänzen, ansonsten waren sie beim 0:3 auf verlorenem Posten.

Immer wieder kopfschüttelnd kamen Wittkovski/Stofleth vom Ballholen zurück, wenn wieder eine Rückhandgranate von Michael Rapp eingeschlagen hatte, vorbereitet durch weiche Tops von Moritz Kouril. Ein überraschender 3:2-Sieg des Satteldorfer Dreierdoppels war der Lohn.

Auch die Spitze der Gastgeber hielt gut mit. Gabriel Stephan entzauberte mit kluger Taktik und einer Riesenrückhand den erst mit einer Niederlage behafteten Grzegorz Adamiak mit 3:1. Nach dem Motto „Alles oder nichts“ stahl Heiko Bärwald dem wieselflinken „Santhi” zur Freude der Zuschauer einen Satz zum 1:3. Damit war die Siegesserie des Vizemeisters eröffnet. Henninger verlor gegen Marinkovic 0:3 und gegen Horshkov 1:3. Rapp unterlag Horshkov 1:3, Kouril gegen Stofleth und Alvanidis gegen Witkovski hatten je mit 0:3 das Nachsehen. Stephan wehrte sich gegen Gnanasekaran beim 1:3 nach allen Kräften. Und Bärwald musste Adamiak beim 0:3 gratulieren.

Umgekehrte Vorzeichen

Beim Regionenderby und letzten Rundenspiel bei der TSG aus Heilbronn waren die Satteldorfer dann in der Favoritenrolle. Mangold/Henninger kämpften sich zu einem 3:2-Sieg gegen das Spitzendoppel der Unterländer Mayer/Klosek. Stephan/Bärwald wurden von Majak/Gütschow wenig gefordert (3:0). Der Anschlusspunkt folgte von Rau/Seimen, die gegen Rapp/Kouril nur einen Satzgewinn zuließen.

Die Gästespitze sahnte wie im Vorspiel alle Punkte ab. Manuel Mangold bezwang das Heilbronner Talent Tom Mayer mit 3:1 und überraschte Adrian Klosek mit einigen spektakulären Gegentops und gleichem Satzerfolg. Letzterer war gegen seinen altbekannten Sparringspartner Gabriel Stephan beim 0:3 auf verlorenem Posten. Tom Mayer ließ gegen diesen nur in einem Satz sein Talent aufblitzen (1:3).

Beste Tops von Marius Henninger waren für Marian Majak scheinbar eine leichte Beute, am Ende hieß es 3:0 – der zweite Punkt für die Gastgeber. Auch Heiko Bärwald musste sich nach 0:2-Satzrückstand gewaltig strecken und Blockmaschine Majak bewegen, um noch die nächsten drei Sätze einzuheimsen. Georg Gütschow war aber seinen Topspinrallys nicht gewachsen (0:3). Moritz Kouril ließ Dominik Rau mit härteren Endschlägen noch den Vortritt (3:0), aber Michael Rapp machte gegen Marcel Seimen (1:3) den Sack für die Satteldorfer zum 9:3-Endstand zu.

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