Moles feiern Aufstieg

Tischtennis: Die Herren des SV Westgartshausen rücken von der Kreisliga B in die Bezirksklasse auf. Nun steht noch das Hohenloher Pokalfinale an.

|
Die Meistermannschaft des SV Westgartshausen (von links): Marcus Ziegler, Tino Förster, Florian Herrmann, Tobias Kaltwasser, Markus Anders, Markus Lehnert und Jürgen Herrmann.  Foto: 

Mit 36:0 Punkten und einem überragenden Spielverhältnis von plus 115 gelang den Tischtennis-Herren des SV Westgartshausen nach dem letztjährigen Vizetitel verdient die Meisterschaft in der Kreisliga B mit dem damit verbundenen Aufstieg – nach der Neubenennung der Klassen – in die Bezirksklasse. Was am Ende der Runde einfach aussah, war insbesondere in der Rückrunde ein harter Kampf gegen eine nie aufsteckende Mannschaft vom SC Buchenbach II. Dazu kamen noch schwere Spiele gegen den VfB Jagstheim, den TSV Crailsheim und den VfB Bad Mergentheim.

Von den Lesern des HT durch seinen württembergischen Meistertitel im Doppel bei den Jungen U 15 zu Crailsheims Sportler des Jahres gewählt, brachte der zu Saisonbeginn 14-jährige Florian Herrmann als Nummer 1 die Extra-Qualität in die Mannschaft und spielte eine Bilanz von 24:5. Die Geschicke lenkte der studienbedingt während des Semesters in Rostock weilende Mannschaftsführer Markus Anders (8:7), der trotz verletzungsbedingten Ausfalls in den letzten drei Matches immerhin 11 von 18 Spielen mitmachte. Zusammen mit Florian Herrmann überzeugte er im Einser-Doppel (8:0).

Das Herzstück des Teams bildeten die seit Jahren zusammen in der ersten Mannschaft spielenden Positionen 3 bis 5. Während der 51-jährige Senior der Mannschaft, Jürgen Herrmann (20:6), als Gründungsmitglied der Herren in der damaligen Kreisklasse D seit 1984 nunmehr 33 Jahre ununterbrochen in dieser Mannschaft spielt, kämpfte sich Markus Lehnert (20:5), Abteilungsleiter Tischtennis beim SVW, einige Jahre später über die Herren 4 und Herren 2 bis in die Erste. Dort ist er, wie auch Tobias Kaltwasser (15:4), der letzte verbliebene Spieler aus der früheren Jungen-Verbandsklassemannschaft, seit Jahren ein nicht wegzudenkender Teil des Teams.

Topduo Ziegler/Kaltwasser

Abgerundet wird das Team durch Marcus Ziegler, der vor zwei Jahren zum SVW, bei dem er schon in der Jugend gespielt hatte, zurückfand. Mit einer überragenden Bilanz von 18:2 wurde er bester Spieler im hinteren Paarkreuz. Zusammen mit Tobias Kaltwasser spielte er auch das beste Doppel beim SVW (13:1).

Nicht wegzudenken aus der Mannschaft ist Tino Förster (3:5), der die Kreßberger Fraktion beim SVW in der ersten Mannschaft repräsentiert und einsprang, wenn es Markus Anders zu ersetzen galt. Er übernahm mit Florian Herrmann die Verantwortung des Einser-Doppels. Routinier Anton Schiele half aus.

Info Im Hohenloher Pokalfinale am Samstag, 13. Mai, ab 14 Uhr in Mulfingen gegen die Herren 2 des SV Elpersheim könnte der SV Westgartshausen das Double perfekt machen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

B290-Terror in Hengstfeld: Der Horror vor der Haustür

Die Umleitung um Wallhausen verwandelt Hengstfeld in ein gefährliches Pflaster – vor allem für ein ganz bestimmtes Haus. weiter lesen